Kapitel 16: Integritätsprüfung – das neue Pflichtfeld der Corporate Security
Von den 16 Themenfeldern der DIN SPEC 14027 adressiert Kapitel 16 direkt die sicherheitsorientierte Personalauswahl. Die Norm hält fest: Integritätsprüfungen, auch Pre-Employment Screenings genannt, sind Teil des Prozesses einer sicherheitsorientierten Personalauswahl – nach dem vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) empfohlenen Grundsatz «authentisch, lückenlos und schlüssig». Kapitel 16 unterscheidet drei Prüfformate, die Validato vollständig abdeckt:
- Pre-Employment Screening (PES): Überprüfung von Bewerbern im Rahmen der sicherheitsorientierten Personalauswahl
- In-Employment Screening (IES): Überprüfung von Vertrauenswürdigkeit und Eignung während der Betriebszugehörigkeit
- Integritäts-Due-Diligence (IDD) / Third Party Due Diligence: Überprüfung von Geschäftspartnern, Lieferanten und Dienstleistern
Alle 11 Prüfmodule der Norm – von Anfang an
Der Anforderungskatalog Tabelle A.13 der DIN SPEC 14027 listet 11 konkrete Prüfschritte, die je nach Schutzbedarf der zu besetzenden Position (Sicherheitsniveau A bis D) anzuwenden sind. Validato bietet alle 11 Module als fester Bestandteil seiner Plattform an:
- Identitätsprüfung
- Adressbestätigung
- Aufenthaltsstatus und Arbeitserlaubnis
- Polizeiliches Führungszeugnis
- Bildungsabschlüsse und Zertifikate
- Berufserfahrung inkl. Referenzprüfung
- Nebenbeschäftigungen und Firmenverbindungen
- Social Media / Reputation (OSINT)
- Sanktions- und Korruptionslisten
- Finanzielle Integrität
- Politische Verbindungen (PEP-Prüfung)
Mehr als Module: ein vollständiges Prüfprozess-Ökosystem
Kapitel 16 fordert nicht nur die Durchführung von Prüfungen, sondern auch prozessuale Voraussetzungen: ein Integritätsprüfungskonzept, eine Schutzbedarfsmatrix für alle relevanten Jobgruppen, dokumentierte Eskalationsprozesse für Green/Yellow/Red-Flag-Ergebnisse, Datenschutzkonformität sowie einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP). Validato stellt all diese Bausteine als Managed Service bereit – von der initialen Prozessberatung über die technische Plattform bis zum Ergebnisbericht mit Green/Yellow/Red-Flag-Systematik.
DSGVO-konform und für den DACH-Markt entwickelt
Validato ist auf die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgerichtet – inklusive DSGVO/DSG, länderspezifischer Datenschutzgesetze und Arbeitnehmerrechte. Die Plattform erzwingt rollenbasierte Einwilligungsprozesse, hält 120-Tage-Löschfristen ein und arbeitet durchgehend nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip.
«Die DIN SPEC 14027 schafft endlich einen gemeinsamen Nenner für sicherheitsorientierte Personalauswahl im deutschsprachigen Raum. Kapitel 16 beschreibt exakt das, was wir seit Jahren als Standard für Background Screening empfehlen – unsere Plattform und Prozesse erfüllen diese Anforderungen bereits heute vollständig, ohne dass unsere Kunden Anpassungsaufwand haben.»
— Reto Marti, Managing Partner, Validato AG
Validato ist ein führender Anbieter für digitale Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen im DACH-Raum ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
Mehr unter: www.validato.com
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