Das Konzept der Veranstaltung lehnte sich an eine bekannte TV-Show an. Die Rolle der „Löwen und Löwinnen“ in der Jury übernahmen Führungspersonen der WEMAG, darunter die Vorstände Caspar Baumgart und Thomas Murche, Personalleiter Christian Tennert und Betriebsratsvorsitzende Diana Prüß sowie von den Stadtwerken Ludwigslust-Grabow Geschäftsführerin Viola Bortsch. Sie bewerteten die vorgestellten Konzepte und diskutierten deren Potenzial für die künftige Entwicklung der Unternehmen.
Die verschiedenen Ansätze waren vorab im Projekt „Up to date – Agile Weiterbildungsstrukturen in Unternehmen“ entwickelt worden, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) im Programm „Wandel der Arbeit“ gefördert wird. Fachlich begleitet wurde das Projekt vom Bildungswerk der Wirtschaft (BdW) durch Simone Ebert und Wolfgang König.
Fachkräfte sichern, Zukunft gestalten
Im Fokus stand die Einführung einer strukturierten Spezialistenlaufbahn bei der WEMAG. Der Hintergrund: Wenn hochqualifizierte Fachkräfte das Unternehmen verlassen, geht damit nicht nur Geld verloren, sondern vor allem Wissen, das sich nicht einfach ersetzen lässt. Für ein KRITIS-Unternehmen wiegt das besonders schwer, denn es betrifft unverzichtbare Funktionen: Betriebsingenieure, IT-Koordinator/innen für Informationssicherheit oder Projektleiter/innen für Hoch- und Höchstspannungs-Infrastruktur. Noch handelt es sich um Einzelfälle, aber das strukturelle Risiko könnte zunehmen.
Neue Perspektiven für Spezialistinnen und Spezialisten
Mit der geplanten Spezialistenlaufbahn reagiert die WEMAG auf diese Entwicklung. „Ziel ist es, Fachkarrieren systematisch zu stärken, Expertise sichtbar zu machen und langfristig im Unternehmen zu halten. Gerade vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen in den Bereichen Netzbetrieb, IT-Sicherheit und Digitalisierung gewinnt spezialisierte Fachkompetenz weiter an Bedeutung“, sagt Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG.
Häufig fehlen in Unternehmen klare Entwicklungswege für Mitarbeitende mit starkem fachlichem Fokus. „Der einzige Karrierepfad führt über Führungspositionen – mit der Folge von Fehlbesetzungen, sinkender Motivation und dem Verlust wichtiger Expertise. Die neue Laufbahn soll gleichwertige Entwicklungsmöglichkeiten neben Führungskarrieren etablieren“, erklärt Wolfgang König vom Bildungswerk der Wirtschaft, der der WEMAG bei der Planung des Programms fachlich begleitet hat.
Mehr Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit
Die Einführung der Spezialistenlaufbahn stärkt die Innovationskraft, erhöht die Resilienz technischer Systeme und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit im Fachkräftemarkt. Zugleich ermöglicht sie eine bessere Nachfolgeplanung und reduziert Ausfallrisiken.
Auch für die Mitarbeitenden ergeben sich klare Vorteile: transparente Entwicklungspfade, verlässliche Aufstiegskriterien und deutliche Wertschätzung fachlicher Expertise ohne den Zwang zur Übernahme von Führungsverantwortung.
„Dieses Projekt hat gezeigt, wie relevant agile Weiterbildungsstrukturen sind. Und am Ende steht eine einfache Einsicht: Lernen muss sich an die Realität der Menschen anpassen, nicht umgekehrt. Genau diesen Wandel haben wir im Projekt gestaltet und begleitet“, so Viola Bortsch, Geschäftsführerin der Stadtwerke Ludwigslust-Grabow.
Erfolgsfaktoren und nächste Schritte
„Für eine erfolgreiche Umsetzung setzt die WEMAG auf klare Rollenprofile, transparente Kriterien und die frühzeitige Einbindung der Führungskräfte. Eine regelmäßige Bedarfsprüfung sowie definierte Steuerungsmechanismen sollen sicherstellen, dass die Spezialistenlaufbahn flexibel und zielgerichtet eingesetzt wird“, erklärt Christian Tennert, Personalleiter der WEMAG.
Mit dieser Initiative verfolgen die Energieunternehmen WEMAG und die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow eine klare Vision: Exzellenz fördern, Wissen sichern und die Organisation nachhaltig stärken.
Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Öko-Energieversorger mit regionalen Wurzeln und Stromnetzbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zusammen mit der WEMAG Netz GmbH ist sie für 16.484 Kilometer Stromleitungen verantwortlich, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung. Mit ihren Investitionen in Netze und Ökostromangebote sorgt die WEMAG dafür, dass ihre Kundinnen und Kunden in Stadt und Land von der Energiewende profitieren – durch Versorgungssicherheit und attraktive, nachhaltige Produkte.
Das Energieunternehmen liefert seinen Privat- und Gewerbekunden neben Strom, Erdgas und Netzdienstleistungen auch die Planung und den Bau von Photovoltaik- und Speicheranlagen, Elektromobilität, Internet, Telefon sowie Digital- und HD-Fernsehen aus einer Hand.
Die 1997 gegründete Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM betreibt in Westmecklenburg ein umfangreiches Telekommunikationsnetz und baut mit Partnern Glasfasernetze für Privat- und Geschäftskunden in der Region.
Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG. Die WEMAG leistet erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien, berät zu Fragen der Energieeffizienz und bietet die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG. Die WEMAG befindet sich seit Januar 2010 im Mehrheitsbesitz der Kommunen ihres Versorgungsgebietes. www.wemag.com
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