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VAE verschieben Frist für E-Invoicing-Dienstleister auf Oktober 2026

VAE verschieben Frist für E-Invoicing-Dienstleister auf Oktober 2026 Posted on 25. August 2026

Das Finanzministerium der Vereinigten Arabischen Emirate hat eine Verlängerung der Frist für Unternehmen zur Ernennung eines akkreditierten Service Providers (Accredited Service Provider – ASP) im Rahmen des kommenden nationalen elektronischen Rechnungsstellungssystems bekannt gegeben. Durch eine Änderung des Ministerialbeschlusses Nr. 244 aus dem Jahr 2025 wurde die Frist für diese Anforderung vom 31. Juli 2026 auf den 30. Oktober 2026 verschoben. Dieses Mandat gilt für umsatzsteuerlich registrierte Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen AED.

Marktreife und der neue White-Label-Mechanismus

Die Verlängerung der Frist für die Ernennung von ASPs wurde nach einer Bewertung der Marktreife und Rückmeldungen aus dem Wirtschaftssektor eingeführt, die einen Bedarf an breiteren technischen Optionen und wettbewerbsfähigeren Preisen zeigten. Bis heute haben 32 Service Provider die offizielle Zulassung erhalten, während mehrere weitere den Akkreditierungsprozess abschließen, um ein stärker integriertes digitales Ökosystem aufzubauen.

Um die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen lokalen Marktes weiter zu unterstützen, hat das Finanzministerium auch Änderungen am Ministerialbeschluss Nr. 64 aus dem Jahr 2025 vorgenommen. Dieses Update führt einen White-Label-Mechanismus ein, der es Unternehmen mit Sitz in den VAE ermöglicht, Partnerschaften mit internationalen Technologieanbietern einzugehen. Diese Struktur soll den Transfer von technischem Wissen erleichtern, die nationalen digitalen Kapazitäten stärken und sicherstellen, dass die Compliance-Lösungen auf die spezifischen Anforderungen des Marktes der VAE abgestimmt sind.

Schrittweise Einführung und unveränderte Endfristen

Obwohl das Zeitfenster für die ASP-Auswahl verlängert wurde, haben das Finanzministerium und die Federal Tax Authority (FTA) bestätigt, dass der übergeordnete Compliance-Zeitplan strikt bestehen bleibt. Die Einführung wird nach folgendem Zeitplan ablaufen:

  • Juli 2026 – Beginn der Pilotphase und freiwillige Einführung des E-Invoicing-Systems.
  • 30. Oktober 2026 – Geänderte Frist für berechtigte Steuerzahler zur Ernennung eines ASP.
  • 1. Januar 2027 – Die obligatorische Umsetzung tritt für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen AED in Kraft.

Das Ministerium bekräftigte sein Engagement für die Aufrechterhaltung eines stabilen regulatorischen Umfelds, das einen reibungslosen Übergang zum neuen E-Invoicing-System unterstützt und die Gesamteffizienz der Steuer-Compliance in den gesamten VAE verbessert.

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Über die Comarch AG

Comarch wurde 1993 gegründet und ist heute in 100 Ländern vertreten. 5.000 Mitarbeiter sind für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst verschiedene Business-Software für mittelständische und große Unternehmen wie zum Beispiel ERP, Financials, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Geschäftsprozess- und Dokumentenmanagement (BPM und DMS), ICT und Telekommunikationslösungen. 2024 erzielte Comarch weltweit mehr als 445 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung & Entwicklung investiert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verfügt Comarch über acht Standorte, an denen rund 250 Mitarbeiter beschäftigt sind.

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