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Bildungsabschlüsse im Bewerbungsprozess verifizieren: Methoden, Risiken und Lösungen

Bildungsabschlüsse im Bewerbungsprozess verifizieren: Methoden, Risiken und Lösungen Posted on 17. April 2026

Ein Master-Diplom aus einer renommierten Hochschule, ein CPA-Zertifikat oder ein angeblicher Abschluss an der ETH Zürich – im digitalen Zeitalter lassen sich solche Dokumente mit wenigen Klicks manipulieren oder sogar von Grund auf neu erstellen. Das Risiko für Unternehmen ist real: Wer jemanden auf Basis falscher Qualifikationen einstellt, trägt nicht nur wirtschaftliche Folgen, sondern kann je nach Branche auch regulatorischen Konsequenzen ausgesetzt sein.

Das Ausmass des Problems

Internationale Studien zeigen, dass ein erheblicher Anteil von Lebensläufen Unwahrheiten oder Übertreibungen enthält – von leicht aufgebesserten Jobtiteln bis zu komplett erfundenen Abschlüssen. In der Schweiz ist das Problem bekannt, wird aber häufig unterschätzt, weil Fehlangaben im Recruitment-Prozess selten aktiv aufgedeckt werden.

Methode 1: Direkte Anfrage bei der ausstellenden Institution

Der zuverlässigste Weg zur Verifizierung eines Bildungsabschlusses ist die direkte schriftliche Anfrage bei der ausstellenden Institution. Universitäten, Fachhochschulen, Berufsfachschulen und Zertifizierungsstellen bestätigen auf Anfrage (und mit Einwilligung des Kandidaten) Abschlussart, Datum und ggf. Notendurchschnitt. Dieser Prozess dauert je nach Institution zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen.

Methode 2: Blockchain-basierte Verifikation

Eine wachsende Zahl von Bildungsinstitutionen – darunter auch Schweizer Hochschulen – stellt digitale Abschlusszeugnisse auf Basis der Blockchain-Technologie aus. Diese Zeugnisse sind manipulationssicher: Die Authentizität lässt sich sekundenschnell über eine Online-Plattform verifizieren, ohne dass eine Anfrage bei der Hochschule notwendig ist. Für Unternehmen, die international rekrutieren, ist das ein erheblicher Effizienzgewinn.

Methode 3: Spezialisierte Verifikationsdienstleister

Für Unternehmen ohne eigene Kapazitäten für die Dokumentenverifizierung bieten spezialisierte Screening-Provider diese Leistung als Baustein im Background Check an. Sie unterhalten Netzwerke zu internationalen Bildungsinstitutionen, beherrschen die relevanten Sprachen und können den Prozess erheblich beschleunigen – besonders bei internationalen Bildungsabschlüssen, deren Verifizierung ansonsten aufwändig ist.

Über die Validato AG

Validato ist ein führender Schweizer Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen in der Schweiz ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com

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