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CER-Richtlinie 2026: Südeuropa setzt auf den Faktor Mensch bei kritischen Infrastrukturen

CER-Richtlinie 2026: Südeuropa setzt auf den Faktor Mensch bei kritischen Infrastrukturen Posted on 10. März 2026

Südeuropa steht im Frühjahr 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt. Bis zum 17. Juli 2026 muss jeder EU-Mitgliedstaat seine „Kritischen Einrichtungen“ offiziell identifiziert haben. Ein zentrales Element der neuen Compliance ist der Schutz von Personal – der „menschliche Faktor“.

Drei Länder, drei Ansätze zur CER-Umsetzung

  • In Italien ist die CER-Richtlinie durch das Decreto Legislativo 134/2024 bereits in nationales Recht umgesetzt.
  • Der „Human Link“ ist in Italien das zentrale Element der Resilienz.
  • Italienische Behörden erwarten von Unternehmen strukturierte Hintergrundüberprüfungen für Mitarbeiter in sensiblen Bereichen.
  • Zudem werden Integritätsprüfungen für externe Dienstleister und Lieferanten sowie dokumentierte Verfahren zur kontinuierlichen Personalrisikobewertung gefordert.
  • Spanien verfügt mit dem PIC-System über eines der ausgereiftesten nationalen Schutzsysteme für kritische Infrastrukturen, das im ersten Halbjahr 2026 aktualisiert wird.
  • Das bisher stark auf physische Objektsicherheit ausgerichtete spanische System erhält durch die Personalprüfung nun eine neue regulatorische Dimension.
  • Frankreich erweitert sein strenges nationales Schutzsystem der „Operateurs d’Importance Vitale“ (OIV) um den europaweit harmonisierten Resilienzansatz.
  • Für französische Unternehmen, die bereits OIV-konform arbeiten, liegt die größte Herausforderung in der Dokumentation und der grenzüberschreitenden Harmonisierung.

Grenzüberschreitende Herausforderungen im Mittelmeerraum Die südeuropäischen Länder teilen spezifische Herausforderungen, die ihre CER-Umsetzung maßgeblich prägen.

  • In Sektoren wie Energie, Transport und Tourismus besteht eine hohe Abhängigkeit von Saisonarbeit und Subunternehmern, was zu einer hohen Personalfluktuation führt.
  • Hintergrundüberprüfungen müssen daher nicht nur für Festangestellte, sondern auch für eine hohe Anzahl temporärer Arbeitskräfte skalierbar sein.
  • Innerhalb der gesamten Mittelmeerregion sind grenzüberschreitende Arbeitsmuster die Norm.
  • Unterschiedliche nationale Screening-Tiefen werden bei diesen Arbeitskräften schnell zum operativen Problem.
  • Gemäß Artikel 14 der CER-Richtlinie müssen kritische Einrichtungen explizit nachweisen, dass ihr Personal vertrauenswürdig und überprüft ist.
  • Für Unternehmen, die in mehreren Ländern operieren, wird ein einheitlicher Screening-Prozess somit zum kritischen Erfolgsfaktor.

Validato: Intelligentes Human Risk Management & Background Checks Die Anforderungen an Personalprüfungen steigen rasant an. Hier setzt Validato an:

  • Validato unterstützt Unternehmen mit strukturierten, rechtskonformen Background Checks.
  • Diese Überprüfungen berücksichtigen nationale Unterschiede und funktionieren grenzüberschreitend.

Zusätzlich zur Erfüllung der reinen CER-Compliance bietet Validato als digitale Plattform für Human Risk Management passgenaue Lösungen. Dies umfasst umfassende Pre-Employment Screenings, die regelmäßige Überprüfung bestehender Mitarbeiter (Vetting) und detaillierte Integritätschecks für Subunternehmer. Mit automatisierten, DSGVO-konformen und ISO-27001-zertifizierten Prozessen ermöglicht Validato es HR- und Risikomanagement-Abteilungen, auch große Volumen an Überprüfungen transparent, sicher und effizient abzuwickeln.

Über den Autor: Reto Marti ist Co-Founder und COO von Validato.

Sein Fokus liegt auf Human Risk Management, strukturierten Background Checks und regulatorisch konformer Verifikation von Mitarbeitenden, Partnern und Drittparteien. Zudem verantwortet er internationales Business Development, strategische Partnerschaften und den Marktausbau. Mit langjähriger operativer Erfahrung unterstützt er Unternehmen dabei, menschliche und organisatorische Risiken systematisch zu reduzieren.

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Über die Validato AG

Validato ist ein führender Schweizer Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen in der Schweiz ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com

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