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Stellvertretende Regionspräsidentin würdigt ehrenamtlichen Einsatz

Stellvertretende Regionspräsidentin würdigt ehrenamtlichen Einsatz Posted on 11. Juni 2024

Ob für die Nachbarschaft, in Kunst und Kultur, für den Naturschutz oder in der Jugend- und Seniorenarbeit – ehrenamtliches Engagement in der Region Hannover hat viele Facetten – und ist von unschätzbarem Wert für das Gemeinwohl in allen 21 Städten und Gemeinden der Region Hannover. Im Rahmen der Veranstaltung „Ehrenamt im Fokus“ würdigte die stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz am vergangenen Freitag (7. Juni) 35 Personen, Vereine und Projekte.

Fotos aller Geehrten sind in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung abrufbar unter: https://region.hannit-share.de/index.php/s/S6f6tRr6a4fsAgG

„Das Ehrenamt in der Region Hannover ist genauso vielfältig, wie die Menschen, die hier leben“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Ehrenamtliches Engagement schafft sozialen Ausgleich und gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht die Region Hannover erst so lebenswert, wie sie ist. Nicht nur in Krisen, sondern auch im täglichen Leben sind ehrenamtlich tätige Menschen eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft. Allen Geehrten, aber auch allen anderen Menschen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen, danke ich ganz herzlich für Ihren beharrlichen Einsatz und ihr Engagement.“

Die ausgezeichneten Personen, Vereine und Projekte wurden von den Kommunen, den Abgeordneten der Regionsversammlung und den Dezernent*innen der Regionsverwaltung vorgeschlagen und von Mitgliedern der Regionsversammlung und -verwaltung ausgewählt.

Barsinghausen

  • Julia Lys stammt aus Kovel, der ukrainischen Partnerstadt von Barsinghausen. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat Lys in Zusammenarbeit mit der Stadt Barsinghausen bereits 15 Transporte organisiert, bei denen insgesamt 220 Tonnen dringend benötigte Hilfsgütern nach Kovel gebracht wurden. In der Anfangsphase hat sie auch in großem Umfang Spenden dafür eingeworben. Dabei steht Julia Lys der Stadt Barsinghausen immer wieder als Dolmetscherin zur Verfügung, begleitet Menschen aus der Ukraine bei Behördengängen und unterstützt Barsinghausen bei der Kommunikation mit der Stadt Kovel. Ihre Verdienste für die seit 2008 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Barsinghausen und Kovel sind von großer Bedeutung.

Burgdorf

  • Der „Arbeitskreis 9. November“ hat am 50. Jahrestag der Reichspogromnacht begonnen, jährlich an die Schicksale der früher in Burgdorf lebenden jüdischen Bürger*innen zu erinnern. Dafür hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der durch Forschung, Information und Aktion die Erinnerung an die ermordeten Mitbürger*innen wachhält. Der Arbeitskreis wird heute von Dr. Judith Rode geleitet und zeichnet sich durch die Vernetzung mit den örtlichen Kirchen, dem Kulturverein Scena und interessierten Personen aus. Der Arbeitskreis leistet einen großen Beitrag zur Aufarbeitung der Burgdorfer Geschichte des Nationalsozialismus und sorgt gemeinsam mit den Burgdorfer Schulen dafür, dass sich junge Menschen mit der Geschichte Burgdorfs auseinandersetzen.
  • Rolf Hoppe ist seit November 1976 Mitglied in der Burgdorfer Schützengesellschaft von 1593 e. V.. Im Mai 1995 übernahm er das Amt des Kommandeurs der Burgdorfer Schützengesellschaft. Dieses Amt führte er 28 Jahre lang mit großem Engagement aus und wurde 2023 zum Ehrenkommandeur ernannt. Zudem war er 20 Jahre lang im Festvorstand der Burgdorfer Schützengesellschaft aktiv und ist seit 2017 Ehrenmitglied des Gesamtvorstandes der Burgdorfer Schützengesellschaft. Darüber hinaus engagiert sich Rolf Hoppe seit Jahrzehnten im Handball. Nach seiner aktiven Zeit als Handballer war er Betreuer der Regionalligamannschaft der TS Großburgwedel. Anschließend betreute er die erste Handballherrenmannschaft der TSV Burgdorf und fungierte als Hallensprecher der TSV Burgdorf bzw. der 1. Herrenmannschaft der TSV Hannover-Burgdorf bis zu ihrem Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Burgwedel

  • Michael Schneider (war nicht anwesend) initiierte Mitte 2015 in Kooperation mit dem Jugendtreff Burgwedel die Fahrradwerkstatt. Hier werden ausrangierte, ungenutzte Fahrräder entgegenkommen, repariert und an Bedürfte weitergegeben. Oftmals sind die Empfänger*innen geflüchtete Personen. Die Geflüchteten lernen hier auch, ihr Fahrrad selbst zu reparieren. Mittlerweile hat die Fahrradwerkstatt verlässliche wöchentliche Öffnungszeiten. Seit Gründung wurden über 890 Fahrräder an bedürftige Personen ausgegeben.

Garbsen

  • Claus Brüning ist seit 2016 bei der Hannöverschen Tafel, Ausgabestelle Garbsen, aktiv. Mehrmals die Woche hilft er dort von der Vorbereitung bis zur Ausgabe der Lebensmittel. Dabei fand er in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie oder dem Ukrainekrieg kreative Ideen, um die erschwerte Logistik am Laufen zu halten. Projekte und Aktionen treibt er mit eigenen Ideen und hoher Motivation voran. Es ist sein Verdienst, dass die Tafel in Garbsen nun ein Elektrofahrzeug für den Transport von Lebensmitteln nutzen kann. Seit Herbst 2023 ist er 1. stellvertretender Vorsitzender des neu gegründeten Vereins Tafel Garbsen e. V. und verantwortet dort den administrativen Bereich. Von seinem Einsatz profitieren nicht nur die Kund*innen, sondern auch das gesamte Team.
  • Der 2019 vom Ehepaar Loth gegründete Verein „Hab Mut zeig Gesicht e. V.“ zielt darauf ab, das Thema Depressionen zu enttabuisieren, der Stigmatisierung der Krankheit entgegen zu wirken und Betroffene zu unterstützen. Dafür bietet er zwei Selbsthilfegruppen an, die den Austausch zwischen Betroffenen in einem geschützten Rahmen ermöglichen – für die Teilnehmenden ein wichtiger Beitrag zu ihrer Stabilität. Überdies organisiert der Verein in Kooperation mit der Stadt Garbsen das monatliche „Mut-Cafe“ und informiert Interessierte zum Thema psychische Erkrankungen. Im Angebot sind Kinoabende, Krimilesungen und Vorträge mit anschließender Diskussion, um den Erkrankten Spaß zu bereiten und über die Krankheit zu informieren. Hinzu kommen Spendenaktionen für gemeinnützige Zwecke. Auch wenn der Verein mit nur 20 Vereinsmitgliedschaften eher klein ist, bewirkt und bewegt er Großes.
  • Ariane Rother ist seit 1973 Mitglied beim Turnclub Berenbostel e. V.. Seit 2003 ist sie dort 1. Vorsitzende und auch als Trainerin aktiv. Viermal die Woche bietet sie Turnkurse an und ist täglich neun Stunden lang für alle Anliegen telefonisch erreichbar. Außerdem unterstützt sie Kinder aus sozial benachteiligten Familien sowie Geflüchtete. Durch ihren Einsatz und ihr Organisationstalent konnte eine Ersatzsporthalle gefunden werden, als in der eigentlichen Halle Flüchtlinge untergebracht werden mussten. Sie engagiert sie sich für die Nachwuchsgewinnung durch soziale Projekte und Kooperationen mit den  ortsansässigen Schulen und springt auch bei Personalengpässen im Gesamtverein immer ein.

Gehrden

  • Frank Viet engagiert sich seit mehr als 35 Jahren für die Fußballsparte des SV Gehrden. Von 1988 bis 2004 war er Jugendtrainer, von 1990 bis 2005 Jugendleiter, von 2005 bis 2015 Spartenleiter und von 2015 bis 2022 stellvertretender Spartenleiter. Als Jugendtrainer und Jugendwart baute er die Mannschaften der A-G-Jugend auf. Die A-C-Jugend führte er in die Bezirksliga und die A- und B-Jugend sogar in die Landesliga. Im Herrentraining war er als Aushilfe aktiv. Im Rahmen seiner Jugendarbeit setzt er sich besonders für Integration ein. Seit April 2023 ist er als gewählter Revisor ehrenamtlich für den Gesamtverein SV Gehrden im Amt.

Hannover

  • Der Verein „Catcalls of Hannover“ ist eine in Hannover ansässige Ortsgruppe der Chalk Back Deutschland e.V. Ziel des Vereins ist es, so genannte „Catcalls“, also verbale Belästigungen im öffentlichen Raum, anzuzeigen und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dafür nutzt der Verein die sozialen Medien und veröffentlicht dort Fotos und anonymisierte Berichte. Damit will der Verein Menschen für diese Art von Belästigung sensibilisieren, aber auch Betroffene darin bestärken, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. So sorgt „Catcalls of Hannover“ dafür, dass sich alle Menschen im öffentlichen Raum wohl und sicher fühlen können.
  • Stefan Droßmann (war nicht anwesend) ist seit 2021 der Vorsitzende der Schreberjugend Hannover e. V., die auch Mitglied im Regionsjugendring ist. Der Nachbarschaftstreff ging 2007 an den Start und lädt Anwohner*innen zu Begegnungen wie Bingo- und Spielenachmittagen, dem jährlichen Fest der Nachbarn, dem offenen Mittagstisch, der internationalen Frauenkochgruppe oder zur gemeinschaftlichen sozialen Arbeit in der Kleiderklammer ein. Während der Corona-Pandemie passte Droßmann die Angebote an, um den nachbarschaftlichen Austausch weiter zu ermöglichen. Nach Ausbruch des Angriffskrieges gegen die Ukraine wurde die vom Verein betriebene Kleiderkammer für die Unterstützung der Ukraine genutzt.
  • Seit 2013 ist Petra Gillmann engagierte Vorsitzende des Ortsvereins List der Arbeiterwohlfahrt und setzt sich dort für Familien und Senior*innen sowie für die interne Vernetzung der Arbeiterwohlfahrts-Einrichtungen ein. Ältere Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, werden altersgerecht informiert und zu Ausflügen in Museen oder Gartenschauen eingeladen. Petra Gillmann ist außerdem bei der International Women Association Hannover und dem Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover aktiv. Außerdem begleitet sie geflüchtete Frauen bei Behördengängen und bei kulturellen Aktivitäten.
  • Erika Müller engagiert sich seit 1990 ehrenamtlich beim FC Schwalbe, zunächst als Übungsleiterin fürs Kinderturnen, seit 13 Jahren als 3. Vorsitzende des Vereins. Sie leitet sechsmal wöchentlich Kinderturnstunden an, kümmert sich um die Organisation des Sommerfestes, pflegt im Stadtteil den Kontakt zu Kinder- und Jugendeinrichtungen und erledigt administrative Aufgaben, wie zum Beispiel die Akquise von Übungsleiter*innen. Diese werden von ihr in die Tätigkeit eingeführt und begleitet. Seit Erika Müller im Verein tätig ist, ist das Angebot vielfältiger und altersgerechter geworden und die Mitgliederzahlen sind spürbar gestiegen.
  • Seit über drei Jahrzehnten engagiert sich Gisela Neubauer ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen: Sie ist Lesementorin an Grundschulen, Gartenlotsin in den Herrenhäuser Gärten, aktiv im Kulturverein, beim kommunalen Seniorenservice, im Nikolaistift und im Kirchendienst. Bis 2023 war sie Schiedsfrau im Bezirk Herrenhausen-Stöcken und hat durch ihre unparteiische Vermittlung in zahlreichen Konflikten zur Stärkung des sozialen Friedens beigetragen. Außerdem betreut sie eine Seniorengruppe namens „Die Feinschmecker“, für die sie seit 1994 regelmäßig Restaurantbesuche organisiert.
  • Die Piloten der Tandemgruppe Ortsgruppe Hannover des Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. hat seit einigen Jahren eine Tandem-Fahrradgruppe, die es sehbehinderten Menschen ermöglicht, mit dem Fahrrad durch die Natur zu fahren. Alleine wäre ihnen das nicht möglich. Für taubblinde Personen wurde sogar ein Tandem gebaut, auf dem Pilot*in und Beifahrer*in nebeneinandersitzen, um mit taktiler Gebärdensprache kommunizieren zu können. Die ehrenamtlichen Pilot*innen, die in den Sommermonaten jeden Montag für ein bis zwei Stunden die Tandems lenken, ermöglichen durch ihren Einsatz, dass Menschen mit Einschränkungen an „gewöhnlichen“ Freizeit- und Sportaktivitäten teilhaben können.

Isernhagen

  • Herbert Bade ist in Isernhagen bekannt für sein vielfältiges und umfangreiches Engagement in Vereinen und Verbänden. Im Hohenhorster Treckerclub ist er seit 1983 erster Vorsitzender, im Schweineschlachtverein seit 1978. Dieser Verein wurde aus historischer Notwendigkeit gegründet und diente als eine Art Versicherung für landwirtschaftliche Familien, um bei Verlust des selbst gehaltenen Schweines abgesichert zu sein. Zudem war Herbert Bade 17 Jahre lang in der Soldatenkameradschaft, die heute „Wir für Isernhagen“ heißt. Insgesamt machen allein seine Vorstandstätigkeit über 120 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit aus. Zudem ist er aktives Mitglied im Shantychor, hat über 20 Jahre lang die Ortsfeuerwehr geleitet und war mehr als 50 Jahre lang aktiver Feuerwehrmann. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Bade sein Leben der Gemeinnützigkeit gewidmet hat.

Laatzen

  • Sabine Hillbrecht ist seit 1979 im TSV Ingeln-Oesselse aktiv. Anfangs spielte sie Korbball, seit 1988 hat sie eine Lizenz als Übungsleiterin und feiert als Trainerin Erfolge wie den Gewinn der Landesmeisterschaften und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Seit 1984 ist sie Schiedsrichterin und seit Anfang der 1990er Jahre stellvertretende Abteilungsvorsitzende im TSV. Besonders wichtig wurde ihr Einsatz während der Corona-Pandemie, in der sie die Organisation des Trainings den geänderten Rahmenbedingungen anpasste und dadurch das Sportleben ermöglichte. Darüber hinaus sie seit mehr als 20 Jahren Referentin für das Wettkampfwesen im Bezirksfachausschuss für Korbball, engagiert sich seit 1995 im Korbball-Lehrstab Niedersachsen und vertritt seit 2004 auch den Bereich „Turnspiele“ beim Niedersächsischen Turner-Bund.

Langenhagen

  • Carmelo Milazzo (war nicht anwesend) ist Gründungsmitglied des Integrationsrates Langenhagen und dort seit über 30 Jahren aktiv. Er setzt sich für gelebtes Miteinander und gesellschaftlichen Zusammenhalt seiner Kommune ein. So organisiert er Veranstaltungen des Integrationsbeirates zur Förderung der Integration wie zum Beispiel die „italienische Nacht" und ist auch bei Podiumsdiskussionen, Infoständen oder Vorträgen dabei. Als Delegierter in den Ausschüssen, im Integrationsbeirat und in der Zusammenarbeit mit der Stadt Langenhagen und anderen Kommunen schätzt man ihn für seine soziale und demokratische Einstellung.
  • Hans-Jürgen Ratsch hat sich über viele Jahre hinweg für den Naturschutz und die Umweltbildung engagiert. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten an der IGS Mühlenberg und IGS List initiierte er zahlreiche Umweltschutzprojekte und animierte Schüler*innen zum aktiven Einsatz für die Natur. In der von ihm gegründeten Schulimkerei lernen Interessierte den verantwortungsvollen Umgang mit Bienen, Lebensmitteln und dessen Vermarktung. Darüber hinaus organisiert er seit über 30 Jahren Exkursionen für Schulklassen in die hannoversche Moorgeest. Auch außerhalb der Schule engagiert Hans-Jürgen Ratsch sich ehrenamtlich. Er ist seit 1978 in der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagen e.V., lange Jahre im Kirchenvorstand und der St.Paulus-Gartengruppe aktiv und hält Vorträge zum Thema Natur und Artenschutz.

Lehrte

  • Ursula Prüße war treibende Kraft bei der Gründung des Vereins „Lebendiges Ahlten“ im Jahr 2006. Von 2009 bis 2019 als erste Vorsitzende. Auf sie geht die Idee für das Ahltener Maifest zurück, seit 2010 ein jährliches Fest aller Vereine und Organisationen und ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im Dorf. Sie begleitete die Umwandlung des Vereins in gemeinnützige Rechtsform sowie die Unterzeichnung eines Pachtvertrages mit der Stadt Lehrte, um eine Streuobstwiese anzulegen. Dank ihres Engagements konnten weitere Räumlichkeiten angemietet und Angebote wie ein Computertreff oder plattdeutsche Abende geschaffen werden.

Neustadt

  • Das Engagement von Adel Amor in der Flüchtlingshilfe hat das Leben zahlreicher Migrantenfamilien positiv beeinflusst. Als Unterstützer und Begleiter trägt er dazu bei, dass Menschen in schwierigen persönlichen und familiären Situationen sich in Neustadt am Rübenberge willkommen und integriert fühlen. Als Vorsitzender des Integrationsbeirates der Stadt Neustadt a. Rbge. setzt Adel Amor sich für die Bedürfnisse und Herausforderungen von Migrant*innen ein. Als stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Pflege internationaler Beziehungen e. V. engagiert er sich für die Städtepartnerschaft zwischen Neustadt und dem französischen La Ferté-Macé. Außerdem ist er Oberfeuerwehrmann bei der freiwilligen Feuerwehr in Hagen.
  • Günther Hahn ist 1. Vorsitzender des Turnvereins Mandelsloh und trägt maßgeblich zum florierenden Sportleben bei. Er engagiert sich für Menschen mit Demenz durch ein spezielles Tischtennisprojekt und die Beteiligung an den „Wochen der Demenz“. Doch nicht nur lokale Gemeinschaften profitieren von seinem Engagement. Seine Mitarbeit im Integrationsbeirat zeugt ebenfalls von seinem Einsatz für die Vielfalt und das Miteinander in der Gesellschaft. Politisch aktiv ist er unter anderem als Ortsbürgermeister von Mandelsloh und als stellvertretener Ratsvorsitzender im Rat der Stadt Neustadt.
  • Willi Ostermann (war nicht anwesend)setzt sich als Vorstandsvorsitzender der Altrewa Bürgerstiftung in Neustadt a. Rbge. für die Förderung sozialer und kultureller Belange ein. Die Stiftung widmet sich der Heimatpflege sowie der Unterstützung bedürftiger und förderungswürdiger Personengruppen. Außerdem ist Willi Ostermann stellvertretender Vorsitzender des Theater- und Konzertkreises Neustadt am Rübenberge e. V. (TKK). Der Verein veranstaltet regelmäßig Theater- und Musikaufführungen. Als Mitglied des Rates der Stadt Neustadt vertritt Ostermann die Interessen der Bürger*innen von Neustadt.

Pattensen

  • Friedrich Weber ist seit 1947 im TSV Pattensen aktiv. 1957 hat er dort sein erstes Sportabzeichen abgelegt und dies seitdem jedes Jahr wiederholt – damit kommt er auf 67 Erwachsenen-Sportabzeichen. Im Laufe seiner Sportlerkarriere holte er 30 Kreismeistertitel und stellte etliche Vereinsrekorde auf. Das Thema Sportabzeichen bewegt ihn so sehr, dass er seit 1959 Sportabzeichen-Prüfer ist und seit Aufzeichnungsbeginn 1994 bis heute 11.400 Sportabzeichen abgenommen hat. In der Zeit von Mai bis Oktober betreuen Friedrich Weber und sein Team jeden Montag für zwei Stunden die Leichtathletik-Sportanlagen, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch ohne Vereinszugehörigkeit trainieren können. Dass er einen besonderen Blick für Talente hat, zeigte sich 2015: In diesem Jahr entdeckte er beim Sportabzeichen-Training Haftom Welday, einen eritreischen Flüchtling. Er nahm den jungen Mann in seiner Familie auf, besorgte ihm eine Wohnung und einen Job. Danach half er ihm, seine Familie nach Deutschland zu holen, was 2020 auch glückte. Dank seiner Unterstützung konnte Haftom Welday im August 2023 bei der Leichtathletik-WM in Budapest für Deutschland beim Marathon starten und den 15. Platz belegen. Damit ist Friedrich Weber nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein absolutes Vorbild.

Ronnenberg

  • Hartmut Wissel ist seit 1976 in der Ortswehr Vörie der Freiwilligen Feuerwehr Ronnenberg aktiv. Er war Gerätewart, Gruppenführer und (stellvertretender) Ortsbrandmeister. Ihm ist es zu verdanken, dass die kleinste Ortswehr der Stadt Ronnenberg heute technisch gut aufgestellt ist. Bei der Stadtfeuerwehr Ronnenberg war Wissel als Stellvertretender Stadtbrandmeister tätig. Zu seinen Verdiensten gehören die Einführung und Pflege des Feuerwehrbedarfsplans, die Einführung eines Gefahrgutkonzeptes der Stadtfeuerwehr Ronnenberg sowie moderner Schutzkleidung. Auch im Arbeitskreis Vegetationsbrandbekämpfung des Brandabschnitts II der Region Hannover ist Wissel aktiv.

Seelze

  • Rüdiger Dreger koordiniert seit fast zehn Jahren den ehrenamtlichen Partnerbesuchsdienst der Stadt Seelze und setzt sich für unterstützungsbedürftige Menschen ein. Seit mehr als 30 Jahren besuchen ehrenamtliche Besuchshelfer*innen Menschen, die wenige oder keine sozialen Kontakte haben, führen Gespräche, machen Spaziergänge oder übernehmen kleinere Besorgungen. Rüdiger Dreger ist es gelungen, eine feste Gruppe von Ehrenamtlichen anzuwerben, zu betreuen und den Dienst zu koordinieren. Neben der Koordinierung und Organisation der Partnerbesuche steht er den Ehrenamtlichen mit Rat und Tat zur Seite und organisiert regelmäßige Austauschtreffen. Während der Corona-Pandemie ist es ihm gelungen, den Dienst so umzugestalten, dass die Partnerbesuche weiterlaufen konnten.
  • Lothar Wolff ist seit langer Zeit in unterschiedlichen Ehrenämtern tätig. 1982 gründete er den Verband Christlicher Pfadfinder (VCP) Seelze/Lohne Stamm Mechthilf von Lona, fungierte dort als Gruppenleiter und Sprecher und organisierte Krippenspiele, Bälle oder gemeinschaftliche Fahrten. Als Chronist erstellte er bereits mehrere Bücher. Außerdem ist Wolff Initiator und 2. Vorsitzender des 1989 gegründeten Eltern- und Freundeskreises des VCP-Seelze/Lohnde. Seit den 1990er Jahren ist er zudem im Vorstand des Stadtjugendrings Seelze aktiv. Er gehört er dem Vorstand des Museumsvereins an und hilft seit 2020 beim Seelzer Brotkorb als Fahrer der Lebensmittel und bei Veranstaltungen aus.

Sehnde

  • Gudrun Wiebe ist seit mehr als 60 Jahren im Turnverein Eintracht Sehnde aktiv. 1956 hat sie die bis heute aktive Gymnastikabteilung gegründet und ist seit mehr 54 Jahren als Abteilungsleiterin und Übungsleiterin tätig. 1979 wurde durch ihren Einsatz die erste Senior*innen-Gymnastikgruppe gegründet, zehn Jahre später die zweite Gruppe sowie eine Tanzgruppe und das Angebot der Wirbelsäulen-Gymnastik. Über die Jahre folgten diverse Aerobic-Kurse, Nordic Walking, Hip-Hop-Tanz, Quigong und Zumba. In den Gruppen Gesundheitssport 50plus sowie 70plus fungierte Gudrun Wiebe als Übungsleiterin und sorgt durch die Organisation von geselligen Zusammenkünften und Freizeitfahrten für ein soziales Miteinander im Verein.

Hannover/Sehnde

  • Der Verein „SNNTG e. V.“ ging als gemeinnütziger soziokultureller Verein Anfang 2017 an den Start. SNNTG e. V. ist eine Plattform für Kunst, Musik und andere Kulturprojekte und vernetzt schon seit seiner Gründung interdisziplinäre Kulturakteur*innen. Besonderer Fokus liegt auf dem jährlichen SNNTG-Festival, das basisdemokratisch, ehrenamtlich, nicht kommerziell und gemeinschaftlich organisiert wird. Das Festival findet an drei Tagen in Sehnde-Wehmingen statt und hat im letzten Jahr täglich 3.000 Besucher*innen angelockt. Außerdem ist der Verein an Projekten wie dem „Cirque Electrique“ im Rahmen der Fete de la Musique, KOMM RAUS Hannover, Back To Dance und anderen Open-Air-Veranstaltungen sowie kleineren lokalen Events beteiligt. Der Verein ist Mitglied beim Awareness-Arbeitskreis „We Take Care" und der Initiative „Keychange“ und wurde für seine Arbeit mit dem Höme Festivalaward 2021 und 2022 ausgezeichnet.

Springe

  • Cornelia Metz steht bereits seit 23 Jahren dem Kirchenvorstand in Alferde vor. In ihrer Freizeit hat sie sich zur Prädikantin weiterbilden lassen und predigt seither in Gottesdiensten der neu gegründeten Kirchengemeinde Eldagsen und Finiendörfer. Seit Oktober 2004 singt sie im Gemischten Chor Alferde und ist dort seit Februar 2008 Vorstandsvorsitzende.
  • Roswitha Prüssing ist seit 2009 erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes Springe. Zuvor war sie ehrenamtlich in der Kinderbetreuungseinrichtung „Kinderstube“ tätig. Als Vorsitzende des Kinderschutzbundes Springe führt sie das Leitungsteam an. Sie ist jederzeit ansprechbar und vertritt den Verein als beratendes Mitglied im Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung, im Vereinsleben der Stadt und in der Region. Sie kümmert sich um eine breite Vernetzung der Kinderschutzaktivitäten und legt besonderes Augenmerk auf die Lernförderung, bei der sie die Ausbildung und Leitung der Lesementor*innen, der Sprach- und Hausaufgabenhilfen, Familienhilfen sowie die Beratung bei Anträgen übernommen hat. Dabei hält sie Kontakt zu Kindertagesstätten, Grundschulen und wirkt bei der Organisation des Kinderladens mit.

Uetze

  • Claudia Fricke ist seit 1998 Mitglied im Gesangsverein Schwüblingsen, bei dem sie seit 2012 erste Vorsitzende ist. Zuvor war sie bereits zwei Jahre lang stellvertretende Vorsitzende. Sie akquiriert Fördermittel und Zuschüsse für den Verein und engagiert sich bei der Organisation von Konzerten und Aktionen im Dorf. Der Gesangsverein bereichert das Dorfleben ganzjährig mit verschiedenen Veranstaltungen und Angeboten. Seit 1996 ist Fricke im Kirchenvorstand aktiv, wo sie von 2012 bis 2022 Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Gemeinde Dollbergen-Schwüblingsen war. Die Fusion zur „Kirchengemeinde An Aue und Fuhse“ begleitete sie erfolgreich und ist als stellvertretende Vorsitzende der Gemeinde für Personal und Finanzen. Ihrem Einsatz ist zu verdanken, dass inzwischen fast alle Bestattungsformen angeboten werden können. Claudia Fricke bringt sich aktiv ins Schwüblingser Dorfleben ein, indem sie auf ihrem Grundstück im Herbst ein Erntedankfest ausrichtet und im Winter einen Rodelberg für die Kinder zur Verfügung stellt.

Wennigsen

  • Ingo Laskowski hat vor vielen Jahren den Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Ortsgruppe Wennigsen-Barsinghausen mitgegründet. Seit 2008 ist er Sprecher der Ortsgruppe. In dieser Zeit hat er viele positive Impulse für die Fahrradinfrastruktur der Gemeinde Wennigsen gesetzt, unter anderem beim Radkonzept für sicherer Schulwege, bei der Anbindung der Ortsteile an den Kernort, der Erneuerung des Radweges von der Wennigser Markt zum Bahnhof Egestorf und der Erneuerung der Hauptstraße in Wennigsen. Seit 2006 ist er beratendes Mitglied in den für Radverkehr zuständigen Fachausschüssen der Gemeinde Wennigsen. Nebenbei leitet er die monatlichen Ortsgruppenabende sowie Fahrradtouren des ADFC Wennigsen/ Barsinghausen durch die Region Hannover.

Wennigsen / Region Hannover

  • Friedrich Krone engagiert sich seit 2021 für die digitale Waldbrandabwehr der Region Hannover durch die Überprüfung der für die Waldbrandbekämpfung notwendigen Infrastruktur. Das Engagement Herrn Krones geht weit über die Regionsgrenzen hinaus, da er neben dem Regionsgebiet auch den Landkreis Hameln-Pyrmont, die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und die Stadt Elze erfasst. In Zahlen hat Friedrich Krone 6.700 km Wald- und Feldwege auf 4170 km² überprüft und digitalisiert. Nebenbei hält er Vorträge zur Waldbrandeinsatzkarte und berät Stadt- und Privatforste bei der Anlage von neuen Rettungspunkten. Seit 2015 ist Krone Vorsitzender des Vereins Dorfgemeinschaft Holtensen e. V. und erstellt seit 2018 eine Ortschronik von Holtensen.

Wunstorf

  • Dr. Ludwig Büsing (war nicht anwesend) ist seit 1988 im Kirchenvorstand der Stifts-Kirchengemeinde tätig. Darüber hinaus vertritt er die Gemeinde in der Synode des Kirchenkreises und sorgt als Vorsitzender des Finanz- und Planungsausschusses für einen soliden Haushaltsplan. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art hat er die Gemeinde souverän durch viele Krisen geleitet. Die ehrenamtlich investierte Zeit für Sitzungen, Vorbereitung und Einzelgespräche grenzt an eine hauptamtliche Tätigkeit, obwohl Büsing parallel zur Berufstätigkeit ehrenamtlich aktiv war. In 35 Jahren hat er sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl der Stadt Wunstorf und Umgebung verdient gemacht.
  • Der Bau-Hof, Kinder und Jugendzentrum Wunstorf ist ein Ort für Kinder, Jugendliche und Familien, der einen Raum und Inspiration für Kreativität, Bewegung und vielfältige Beteiligung bietet. Neben den hauptamtlich Tätigen halten seit 20 Jahren die ehrenamtlichen Helfer*innen die Einrichtung am Leben. Die Arbeit des ehrenamtlichen Teams bietet Kindern und Jugendlichen Orientierung, Unterstützung und Bildung an. Die Kinder und Jugendlichen können auf dem Bau-Hof die verschiedensten Angebote wahrnehmen und zum Beispiel Hütten bauen, Natur- und Umweltschutz kennenlernen, im Seilgarten und der Kletterhalle klettern, in der Werkstatt arbeiten sowie kochen und backen.
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