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Science Slam-Talks im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie

Science Slam-Talks im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie Posted on 4. September 2020

In der zweiten Ausgabe der Science Slam-Talks treffen am Donnerstag, den 10. September 2020 um 18 Uhr im YouTube-Livestream drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufeinander und tauschen sich in lockerer Runde zum Thema Bioökonomie aus. Die Gesprächsrunde erklärt z.B. wie biobasierte, erdölfreie Kunststoffe Lebensmittel länger haltbar machen können, diskutiert zu „grüner Gentechnik“ und stellt die zahlreichen Forschungsfelder und Facetten der Bioökonomie vor. Die Livestreams werden auf dem YouTube-Kanal des Haus der Wissenschaft ausgestrahlt. Die Science Slam-Talks sind ein Projekt des Haus der Wissenschaft Braunschweig im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020/21 – Bioökonomie. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Am 10. September 2020 sind bei den Science Slam-Talks auf dem Youtube-Kanal des Haus der Wissenschaft unter anderem folgende Nachwuchswissenschaftler*innen mit ihren Forschungsthemen zu Gast:

– Dr. Martin Becker, Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben

Dr. Martin Beckers Thema sind die Unterschiede, sowie Vor- und Nachteile in der Gentechnik, zwischen konventioneller Züchtung und gezielten Veränderungen im Erbgut. Dabei geht es um Verfahren mit Chemikalien und radioaktiver Strahlung, um multiple Veränderungen oder die Gen-Schere CRISPR-Cas. Außerdem wird die Anwendung von Gentechnik besprochen, z.B. bei Allergien oder in der Ertragsteigerung und was momentan in der Anwendung erlaubt oder verboten ist.


– Markus Götz, Universität Hohenheim, Doktorand im Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe;

Markus Götz‘ Thema ist die Konzeptionierung und Entwicklung von regionalen Bioraffinerien, welche aus Abfallstoffen der Landwirtschaft und/oder Lebensmittelindustrie – ohne Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion – wertvolle Produkte herstellen. Es werden Bausteine für biobasierte, erdölfreie Kunststoffe mit einer besseren Barriere gegen Gase entwickelt, so dass z.B. im Vergleich zum Sprudel in einer PET-Flasche das Wasser in der neuen Kunststoff-Flasche länger spritzig bleibt. Für Verpackungen bedeutet dies, dass weniger Material für gleiche Eigenschaften verbraucht wird oder (bei gleicher Verpackungsstärke) zum Beispiel Lebensmittel länger frisch bleiben.

Zum Format: Wie genau funktioniert das mit dem Bioplastik aus Algen, Obstrückständen oder Maisstärke? Was ist grüne Gentechnik? Wie können wir es schaffen, eine umwelt- und klimafreundliche Ernährung für alle erschwinglich zu machen? Und wer oder was ist diese Bioökonomie eigentlich? Bei den Science Slam-Talks im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie geht das Haus der Wissenschaft Braunschweig in Livestreams diesen und vielen weiteren Fragen und Fakten auf den Grund. Zu Gast sind stets Science Slammer*innen und die, die es noch werden wollen. Sie erzählen, mit was sie sich abseits der Wettbewerbe beschäftigen. Dabei geht es um Forschung zu Prozessen und nachhaltigen Produkten oder um gesellschaftliche Fragen und Antworten, die eine Bioökonomie mit sich bringt.

Die Talks werden moderiert von:
– Dr. Julia Offe, scienceslam.de und
– Dr. Holger Kühnhold, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT).
Die Science Slam-Talks sind ein Projekt im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Weitere Livestreams werden am 1. Oktober, 12. November und 10. Dezember 2020 auf YouTube ausgestrahlt und sind anschließend dauerhaft aufrufbar.

Termin:
Science Slam-Talks #2
Donnerstag, 10. September 2020, 18-19 Uhr
Livestream auf dem YouTube-Kanal des Haus der Wissenschaft Braunschweig: https://www.youtube.com/HausderWissenschaft

Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie
Das Wissenschaftsjahr 2020/21 widmet sich dem Thema Bioökonomie. Knapper werdende Ressourcen und Nutzflächen bei gleichzeitig wachsender Weltbevölkerung, Klimawandel und Rückgang der Artenvielfalt – all dies sind globale Herausforderungen. Eine Umstellung ist daher notwendig: weg von einer Wirtschaftsform, die auf fossilen Ressourcen basiert, hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise – der Bioökonomie. Die Wissenschaft treibt diese Innovationen voran und sorgt dafür, dass Mikroorganismen, Proteine, Algen und weitere „kleine Helden“ der Bioökonomie große Wirkung entfalten. Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, diesen Wandel im Dialog mit Wissenschaft und Forschung und im Rahmen zahlreicher Diskussions- und Mitmachformate im Wissenschaftsjahr aktiv mitzugestalten.
www.wissenschaftsjahr.de

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