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Verleihung von „HSB Innovationspreis“ und Deutschlandstipendien an der Hochschule Bremen

Verleihung von „HSB Innovationspreis“ und Deutschlandstipendien an der Hochschule Bremen Posted on 12. November 2018

Die Hochschule Bremen (HSB) versteht sich als Impulsgeberin für die regionale und die persönliche Entwicklung. Diesen Anspruch setzt sie um durch die Qualifizierung junger Menschen zu kompetenten Fach- und Führungskräften, durch innovative Forschung und Entwicklung und durch den Transfer von Wissen und Technologien in die Praxis.

Einen maßgeblichen Anteil daran tragen die Studierenden der HSB. Die besonderen Leistungen einiger von ihnen standen am Donnerstag, 8. November 2018, im Fokus: Private Stifterinnen und Stifter, fördernde Unternehmen und die HSB zeichneten drei herausragende Abschlussarbeiten mit dem Innovationspreis aus und übergaben den neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunden für das Deutschlandstipendium. Rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und der Hochschule waren gekommen, um die Leistungen der Studierenden zu würdigen. Als besonderer Gast nahm Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Präsident und Geschäftsführer des SV Werder Bremen und mit dem Sportverein selbst Förderer von Deutschlandstipendien, an einer Talkrunde teil.

In ihrer Begrüßung freute sich HSB-Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey über die große Bereitschaft regionaler Unternehmen und Stiftungen, den Wissenschafts- und Fachkräftenachwuchs frühzeitig zu fördern. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten hätten eindrucksvoll bewiesen, dass akademische Leistungen und soziales Engagement sehr gut zusammenpassen, sagte die Rektorin. Die Verantwortung der Studierenden, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, sei damit gegeben. Die wissenschaftlichen Arbeiten der Trägerin und der Träger des Innovationspreises seien von außerordentlicher Qualität.


Den mit 1.000 Euro dotierten Innovationspreis der Sparkasse Bremen Stiftung erhielt Stina Hinrichs, Absolventin des Studiengangs Soziale Arbeit. In Ihrer Bachelor-Arbeit befasste sie sich mit dem Thema „Selektive Pränataldiagnostik – Zwischen Selbstbestimmung und Eugenik“. Ihr Kommilitone Fabian Plum wurde mit einem Sonderpreis, dem mit 500 Euro dotierten Innovationspreis der Interessengemeinschaft Airport-Stadt, für seine Bachelor-Arbeit „Development of an artificial neural network for controlling a biologically inspired soft robotic autonomous underwater vehicle“ im Studiengang Bionik ausgezeichnet. Seine Idee für einen von der Natur inspirierten Roboter kann zur schonenderen Erkundung unter Wasser eingesetzt werden.

Der zweite, ebenfalls mit 500 Euro dotierte Innovationspreis, gestiftet vom Initiativkreis zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers an der HSB e. V., ging an Pelin Kiyikci im Master-Studiengang European Studies. Für ihre Master-Arbeit mit dem Titel „Evaluating Labour Market Integration: A Case Study on the Gender Gap of Female Immigrants in Bremen“ führte sie eigene Erhebungen durch, da das Thema in der Forschung noch wenig abgedeckt ist. Die Absolventin des International Graduate Centers konnte nicht persönlich zur Verleihung kommen – jedoch aus einem erfreulichen Grund: Sie war für ihren neuen Job auf Geschäftsreise.

In der anschließenden Talkrunde berichteten zwei Stipendiatinnen und ein Stipendiat beispielhaft, wie das Deutschlandstipendium sie dabei unterstützt, ihr Studium zu finanzieren und sich gleichzeitig für ihre Mitmenschen oder für notleidende Tiere zu engagieren. Selim Kircan studiert Bauingenieurwesen an der HSB und erhält nun erstmals das Stipendium. Der 25-Jährige lernte aufgrund der Erkrankung eines Elternteils früh, Verantwortung für andere zu übernehmen. Seine Kommilitonin Alina Weidenbrück aus dem Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft wiederum setzt sich für Geflüchtete ein. Seit 2016 engagiert sie sich in der studentischen Initiative „Kultur und Freizeit mit jungen Flüchtlingen“ (KuFjuF). Janine Behrens, Architekturstudentin, fand ihr Ehrenamt in Portugal. Dort unterstützt sie ein Projekt zur Rettung verletzter und verwahrloster Pferde. Alle drei waren sich einig, dass das Deutschlandstipendium eine große Unterstützung für sie bedeutet.

Als Mitglied der Vereinsführung von Werder Bremen weiß auch Dr. Hess-Grunewald, wie wichtig solche Unterstützung ist, nicht nur im Sport. „Talente brauchen Förderung“, so der Werder-Präsident. Die Gesellschaft müsse dafür sorgen, dass die Talente, die in jungen Menschen schlummerten, die nötigen Rahmenbedingungen bekämen, um sich entwickeln zu können.

Insgesamt bekommen aktuell 89 Studierende der HSB 300 Euro monatlich durch das Deutschlandstipendium. Mit dem Stipendium werden Studierende sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Neben guten Leistungen wird auch gesellschaftliches und familiäres Engagement honoriert. Es wird zur Hälfte von privaten Stifterinnen und Stiftern sowie von Unternehmen, zur anderen Hälfte vom Bund getragen. Die HSB beteiligt sich seit der Einführung des Deutschlandstipendiums im Jahr 2011 an dem Förderprogramm.

Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium: https://www.hs-bremen.de/deutschlandstipendium

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