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Wirecard nach erneuter Prognoseanhebung wieder mehr wert als die Deutsche Bank

Wirecard nach erneuter Prognoseanhebung wieder mehr wert als die Deutsche Bank Posted on 17. August 2018

Der Spezialist für digitale Finanztechnologien und DAX-Kandidat Wirecard (ISIN: DE0007472060) hat die Deutsche Bank, gemessen am Börsenwert, überholt. Mit einem Kurs von 174,- EUR ist der Konzern mittlerweile mit mehr als 21 Mrd. EUR an der Börse bewertet. Wirecard ist damit nach Europas größten Versicherungskonzern Allianz (79 Mrd. EUR) und dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re (27 Mrd. EUR) sowie der Deutschen Börse (21 Mrd. EUR) das viertwertvollste deutsche Unternehmen aus der Finanzbranche und kann vermutlich sogar bald noch ein oder zwei Plätze in diesem Ranking hochrutschen. Die Deutsche Bank wird derweil mit rund 20 Mrd. EUR an der Börse bewertet. Das Kursplus des weltweiten Innovationsführers in digitaler Finanztechnologie beträgt in diesem Jahr bisher rund 85 %. Binnen der letzten 12 Monate ergibt sich ein Anstieg von mehr als 150 % und auf 5 Jahre gesehen sogar ein Plus von über 600 %.

Der Aufstieg der Aktie kommt allerdings nicht von ungefähr. Der August ist gerade zur Hälfte rum und Wirecard konnte alleine in diesem Monat bereits vier beeindruckende Meldungen präsentieren.

So startet Wirecard die Zusammenarbeit mit Gebr. Heinemann, um die beliebtesten chinesischen Bezahlmethoden, darunter ‚Alipay’, in das zentrale Kassensystem der ‚Duty Free’ und ‚Travel Value’-Shops des Hamburger Handelshauses an Flughäfen zu integrieren.


Heinemann ist das einzige Familienunternehmen unter den Global Playern der ‚Duty-Free’-Branche und Marktführer in Europa. Neben dem Start in Deutschland soll die Lösung auch innerhalb Europas (bisher sind 12 Flughäfen geplant) und anschließend auch global in die Shops des Familienunternehmens gebracht werden.

Chinesische Touristen werden weltweit zu einer immer wichtigeren Zielgruppe. Wir freuen uns, unseren chinesischen Gästen nun dank Wirecard ihre heimischen mobilen Bezahlmethoden anbieten zu können. Über die Marketing-Plattformen, die zum Beispiel ‚Alipay’ zur Verfügung stellen, können wir ihnen künftig so bereits vor ihrer Reise personalisierte Angebote für unser Sortiment zukommen lassen“, verdeutlichte Raoul Spanger, Executive Director Retail & HR bei Gebr. Heinemann.

Da das Einkaufen von Luxus- und internationalen Markenartikeln bei chinesischen Touristen besonders beliebt und quasi fester Bestandteil des Urlaubs ist sind die von Heinemann betriebenen ‚Duty Free’ und ‚Travel Value’-Shops entsprechend ein beliebtes Ziel für die Gäste aus China. Schon aus der früher bekanntgrgebenen Kooperation mit Breuniger konnte eine starke Umsatzsteigerung durch Reisende aus China belegt werden. Mit der Akzeptanz chinesischer Zahlmethoden kann das Handelshaus nun eine junge, online-affine und finanzstarke Zielgruppe für sich gewinnen.

Zudem wurde bekannt, dass Wirecard in Kooperation mit der comdirect Bank und Visa während der deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft 2018 ein kontaktloses Zahlungserlebnis per ‚Wearable’ anbieten. Mit 2,4 Millionen ‚B2C’-Kunden ist comdirect eine der führenden Online-Banken Deutschlands. In der Zeit vom 31. August bis 2. September 2018 können Besucher und Teilnehmer der Meisterschaft am Timmendorfer Strand kontaktlos bezahlen. Die ‚Wearable’-Aktion verläuft im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft zwischen comdirect und dem Deutschen Volleyball-Verband (‚DVV’). Es werden in Laufe der Veranstaltung ca. 5.000 Armbänder an die Eventbesucher verteilt. Diese können für diverse Zahlungen im Veranstaltungsbereich gesetzt werden.

Dazu sagte Matthias Hach, Marketing-und Vertriebsvorstand bei comdirect Bank: „Dank der Kooperation mit Wirecard können wir ein bequemes und schnelles Bezahlerlebnis anbieten – für uns ein weiterer Schritt, um unsere Position als Vorreiter im Bereich ‚Mobile Payment’ zu stärken. Als smarter Finanzbegleiter wollen wir unseren Kunden Lösungen bieten, die das Leben rund um alle finanziellen Themen einfacher und leichter machen“, wozu Thorsten Holten, Executive Vice President Sales Financial Institution and FinTech Europe bei Wirecard ergänzte, auch bei Wirecard erkenne man dass Konsumenten zunehmend Sportaktivitäten mit nahtlosen Zahlungen kombinieren würden. Damit entstehe gerade ein ganz neuer Markt für intelligente, voll digitale Payment-‚Wearables’ rund um Freizeitaktivitäten. Die von Wirecard und comdirect herausgegebenen ‚Wearables’ würden den Nutzern ein ‚State-of-the-art’-Bezahlerlebnis bieten.

Auch mit einem der international führenden Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen, Viessmann, konnte Wirecard einen neuen Kunden gewinnen. Mit der Unterzeichnung des globalen Rahmenvertrags wird die Abwicklung alternativer Bezahlmethoden für Viessmanns ‚E-Commerce Store’, angefangen in Kanada, Deutschland und Belgien sowie im nächsten Ausbauschritt hin nach Italien und weiteren Märkten, an Wirecard übergeben.

Bezahlarten wie Kreditkarten, Sofortüberweisungen und andere werden von Wirecard eingebunden. Weiterhin wird eine aktuelle Version des Risikomanagementsystems ‚FPS’ (‚Fraud Prevention Suite’) im ‚E-Commerce Store’ zum Einsatz kommen um Betrug effektiv zu verhindern und maximale Sicherheit bei allen angebotenen Bezahloptionen zu gewährleisten.

Nach dem erfolgreichen Start in Kanada werde man gemeinsam mit dem Partner Paylobby die maßgeschneiderte digitale Finanztechnologie-Lösung international ausrollen, war aus dem Hause Wirecard zu hören.

In Südafrika konnte Wirecard die Einführung von ‚secureEFT’ bekannt geben. ‚SecureEFT’ ist ein Bezahlservice zur sofortigen Überweisung elektronischer Gelder, mit dem Kunden sichere Online-Zahlungen direkt über ein Bankkonto leisten können und in Echtzeit benachrichtigt werden.

Durch die so beschleunigten Transaktionen können Händler, die Zahlungen von Verbrauchern per ‚Electronic Funds Transfer’ (‚EFT’) erhalten und ihre Online-Verkäufe um bis zu 30 % steigern. Zudem erhalten sie umgehend Sofortbenachrichtigungen über die erfolgreiche Abwicklung, obwohl die Bezahlgeschwindigkeit von zuvor 20 Sekunden auf 8 Sekunden reduziert wurde.

‚EFT’-Zahlungen sind die zweitbeliebteste Online-Payment-Methode des Landes und wird für Zahlungen wie Miete, Gebühren für Arztbesuche, die Schule und weiterem täglichen Bedarf eingesetzt. Statista zufolge werden Online-Bestellungen in Südafrika zukünftig stark zunehmen. Der Online-Markt wachse derzeit Jährlich um 13 %.

Da Wirecards Bezahlseite eine direkte Integration ohne zusätzlichen Programmieraufwand ermöglicht, können die Händler zukünftig von der nahtlosen Integration und dem beschleunigten Abschluss des Einkaufsprozesses profitieren, wenn Waren oder Dienstleistungen online erworben und per ‚EFT’ bezahlt werden.

Zu guter Letzt bestätigte Wirecard am gestrigen Donnerstag seine bereits Ende Juli vorgelegten vorläufigen Halbjahreszahlen. Demnach legte der Umsatz um 46 % auf rund 898 Mio. EUR zu, während der operative EBITDA-Gewinn um 39 % auf 245 Mio. EUR kletterte. Im Rahmen der Zahlen erhöhte der Konzern auch gleich noch einmal sein Gewinnziel, was die Anleger mit einem Kursplus von weiteren rund 8,7 % begrüßten!

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