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Neun-Monatsumsatz nur 0,8 Prozent über dem Vorjahr

Neun-Monatsumsatz nur 0,8 Prozent über dem Vorjahr Posted on 13. Dezember 2017

Der Umsatz der gewerblichen zahntechnischen Meisterlabore in Deutschland hat sich im dritten Quartal des Jahres gegenüber dem Vorquartal um 8,3 Prozent verringert. Auch unter der Berücksichtigung, dass das dritte Quartal wegen der Ferien- und Urlaubszeiten regelmäßig rückläufig ist, ist diese Entwicklung als grundsätzlich schwach einzustufen.   

Dies wird durch den Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresquartal deutlich: Trotz der vergleichsweise guten Anpassungen der Höchstpreise für Regelversorgungen in den Ländern, ergibt sich nur ein marginales Umsatzplus in Höhe von 0,1 Prozent. Diese, im Rahmen der VDZI-Konjunkturumfrage ermittelte Veränderung wird eindrücklich durch die aktuellen vorläufigen Zahlen der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung des Statistischen Bundesamtes gestützt, in der eine Umsatzveränderung des dritten Quartals zum entsprechenden Vorjahresquartal in Höhe von plus 0,2 Prozent ausgewiesen wird.     

Die zusammengefassten Umsätze der ersten neun Monate liegen, gemäß VDZI-Konjunkturumfrage, um gerade einmal 0,8 Prozent über dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Die aktuellen Zahlen der gesetzlichen Krankenversicherung bestätigen das Ergebnis: So verlautbart das Bundesministerium für Gesundheit in seiner Pressemitteilung vom 6.12.2017 zu den „Finanzergebnissen der GKV im 1.-3. Quartal 2017“ eine absolute Veränderung der Ausgaben für die Festzuschüsse für Zahnersatz in Höhe von gleichfalls lediglich plus 0,8 Prozent, obwohl gegenüber dem Vorjahr die Festzuschüsse um 2,5 Prozent erhöht wurden. Dies ist als Indiz für einen grundlegenden Mengenrückgang im Markt zu werten.  

Während im gleichen Zeitraum die Gesamtausgaben der GKV um 3,7 Prozent und die Gesamteinnahmen um 4,2 Prozent gestiegen sind, bleibt seit fünf Jahren die Ausgabenentwicklung bei Zahnersatz weit dahinter zurück. Damit machen die Zahnersatzausgaben einschließlich Zahnarzthonorar gerade noch 1,0 Prozent an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung aus. 

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