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Warum sich viele Betriebe gerade mit vermeintlichen Lösungen verzetteln, anstatt strukturiert und Schritt für Schritt vorzugehen

Warum sich viele Betriebe gerade mit vermeintlichen Lösungen verzetteln, anstatt strukturiert und Schritt für Schritt vorzugehen Posted on 11. Juni 2026

Schnelle Lösungen von außen, anstatt konsequent Reibungsverluste im Tagesgeschäft abzuschalten: Viele Kfz-Werkstätten verzetteln sich gerade komplett, indem sie auf vermeintlich naheliegende Lösungen setzen, um ihre betriebliche Situation zu verbessern. Und das, obwohl gerade jetzt jeder Euro Mehrertrag wertvoller ist als je zuvor. Wer es inzwischen satt hat, im knallharten Preiskampf gegen Mitbewerber anzutreten, und wer verstanden hat, dass ein „weiter so“ auch nicht die Lösung sein kann, versucht es mit Veränderung. Mit mehr Personal, mit neuer Technologie, optimierter Internet- und Social-Media Präsenz oder mit einem ganz großen Bauchladen für alle PKW-Marken – es sollen endlich wieder Erträge fließen. Doch all das ist sinnlos, solange das Fundament nicht stabil ist – sagt Robert Merz, Gründer und strategischer Kopf der KFZ-Rockstars. Und er benennt die häufigsten Fehler, die Werkstätten gerade machen. In dieser fünfteiligen PR-Serie möchten wir Ihnen aus Sicht der KFZ-Rockstars ab jetzt wöchentlich jeweils einen strategischen Fehler vorstellen, den Werkstätten gerade machen. Fehler, die verantwortlich sind, dass viele Betriebe weiterhin im Hamsterrad stecken bleiben und sich noch weiter von einem stressfreien und ertragreichen Tagesgeschäft entfernen. 

Nachdem es in der vergangenen Woche darum ging, sich mit einer eigenen Nische besser zu positionieren, widmen wir uns heute dem fünften strategischen Fehler: Teuer investiert – und nichts passiert. Dazu die klare Meinung des Werkstatt-Experten Robert Merz:Neue Werkstattausrüstung und Maschinen als Umsatzbringer? Sinnlos, solange die Vermarktung nicht klappt!”Das Szenario ist bekannt: Nach der Verkaufsmesse des Großhändlers wird die Neuanschaffung geliefert. Ein neues Gerät, welches der Verkaufsberater auf der Messe als Cash-Cow bezeichnet hat, als echten Umsatzbringer für das Tagesgeschäft. „Soweit so gut, aber der häufigste Fehler, den Betriebe nach einer Neuinvestition machen: Es läuft alles weiter wie immer“, stellt Robert Merz fest. Die neue Leistung, der Service, der ab jetzt mit diesem Gerät möglich ist, werde nicht erwähnt, geschweige denn aktiv angeboten. Merz bringt es auf den Punkt: „Also wird auch nichts verkauft!“

„Wir erleben es immer wieder, dass sich Betriebe mit neuer Technik ausstatten. Auf Nachfrage heißt es dann aber oft, dass das Gerät selten benutzt wird, die Leistung nicht verkauft und nach der teuren Investition eigentlich nichts unternommen wurde, dass sich die Investition doch noch amortisiert.“

Der grundlegende Fehler liegt nicht in der Investition selbst – sondern darin, dass sie ohne vorherige Analyse getätigt wird. Bevor ein Betrieb ein neues Gerät anschafft, müssen klare Fragen beantwortet sein: Ist überhaupt Bedarf vorhanden? In der bestehenden Kundschaft und im regionalen Umfeld? Wie viel Aufwand ist nötig, um diesen Bedarf zu erzeugen? “Das Bauchgefühl “ein neues Gerät bringt zusätzlichen Umsatz” ist allenfalls eine  Hoffnung, aber keine Strategie”, stellt Robert Merz klar. “Erklärungsbedürftige Leistungen brauchen einen Prozess, denn der Kunde weiß nicht, was eine Getriebeölspülung ist oder warum Walnuss Strahlen sinnvoll sein kann.” Und genau hier liege die entscheidende Frage vor der Investition, so Merz: “Wer leistet diese Aufklärungsarbeit? Der Chef, ein Mitarbeiter oder die Service-Assistenz?"

Nur wenn der Annahmeprozess stimme und man auch bei Neukunden innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über den technischen Zustand des Fahrzeugs habe, könne man ich Zusatzleistungen sinnvoll platzieren, erläutert Werkstatt-Experte Merz. ”Ein verkoktes AGR-Ventil bringt meistens auch einen zu reinigenden Ansaugtrakt mit sich – eine Steilvorlage für das Walnuss Strahlen. Ein ruckelndes Automatik-Getriebe kann mittels Getriebespülung gereinigt und in Neuwagenzustand zurückversetzt werden, dafür muss aber eine Probefahrt mit dem Kunden fester Bestandteil des Annahme-Prozesses sein.” Und warum nicht vor der Investition den eigenen Markt eine kurze Zeit beobachten und analysieren, regt Merz an: “Wie viele Automatik-Fahrzuege verlassen unseren Hof, obwohl sie perfekt für eine Spülung geeignet gewesen wären?”

Das war die letzte Ausgabe unserer PR-Serie zu den häufigsten strategischen Fehlern von Kfz-Werkstätten. Unser Fazit: Strukturiertes Vorgehen ist besser als Hals über Kopf zu handeln. “So wie wir es bei den KFZ-Rockstars seit inzwischen 8 Jahren erfolgreich schulen”, erklärt Robert Merz. “Wer hier Leitplanken bekommt und bei der Optimierung begleitet wird, merkt auch schnell die ersten Effekte, z.B. mehr Ruhe im Tagesgeschäft und höhere Erträge pro Auftrag. Oft hat sich damit auch der dringende Wunsch nach mehr Personal erübrigt – nur weil die Planung besser ist und das Aufgabenpensum problemlos bewältigt werden kann“, so Merz.

Über die KFZ Rockstars Robert Merz GmbH

Eine Vereinigung von über 450 handverlesenen Autowerkstätten, Karosserie- und Lackbetrieben und Autohändlern – und das verteilt über ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz: Das sind die KFZ-Rockstars. Im Jahre 2019 vom Berliner Unternehmer Robert Merz gegründet, haben es sich die KFZ-Rockstars zum Ziel gesetzt, gemeinsam die Wertschätzung für das Kfz-Handwerk zurückzuerobern. KFZ-Rockstar-Betriebe sind erste Ansprechpartner für die Autofahrer einer Region. Sie sind freundliche Ratgeber in ihren Social Media Kanälen und verlässliche Experten für sinnvolle und nachhaltige Fahrzeugreparaturen. Und das wichtigste bei den KFZ-Rockstars: Durch unseren starken Zusammenhalt und die familiären Strukturen verhelfen sich unsere Betriebe gegenseitig zum Erfolg. Getreu unserem Motto: Zusammen stark durch besondere Zeiten.

KFZ-Rockstars | Robert Merz | Mehr Ertrag, weniger Stress, mehr Freiheit


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