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IT-Transformationsstudie 2026: Nur eine von vier Migrationen läuft nach Plan und KI wird immer wichtiger

IT-Transformationsstudie 2026: Nur eine von vier Migrationen läuft nach Plan und KI wird immer wichtiger Posted on 20. August 2026

Für die IT-Transformationsstudie 2026 von Natuvion und NTT Data Business Solutions wurden weltweit mehr als 1.100 internationale Führungskräfte und IT-Spezialisten nach ihren Erfahrungen mit IT-Transformationen befragt. Zwei Ergebnisse stechen hervor, dass 71 Prozent der Unternehmen ihre Migrationsmethodik (Greenfield, Brownfield, Selective Data Transition) im Projektverlauf anpassen müssen und 76 Prozent während des Transformationsprozesses KI einsetzen.

IT-Transformationen sollen Innovationskraft stärken und Flexibilität erhöhen
Die Studienergebnisse machen deutlich, dass Transformationen ein gesamtunternehmerisches Thema sind, mit dem das Management bestimmte Ziele erreichen will: 46 Prozent verfolgen etwa das Ziel, die Innovationsfähigkeit zu steigern und 42 Prozent möchten die Flexibilität erhöhen und dass, obwohl Flexibilität bereits eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Transformationsdurchführung ist. Als Faktoren für die Zielerreichung definieren 35 Prozent das Transformations-Know-how, 34 Prozent die Datentransparenz und 32 Prozent Kontinuität im Projektteam.
 
KI ist zugleich Treiber und Bestandteil der Transformation
60 Prozent der befragten Führungskräfte und IT-Spezialisten nennen die Einführung moderner Technologien, beispielsweise von KI, als Haupttreiber für ihre IT-Transformation; ein gleichbleibend hohes Niveau wie im Vorjahr (57 Prozent). Während KI an Bedeutung gewinnt, werden klassische Motive, wie etwa organisatorische Anpassungen, immer unwichtiger.

Doch KI ist nicht nur der Grund für IT-Transformationen, sondern sie wird während des Transformationsprozesses auch bereits von 76 Prozent der Unternehmen aktiv eingesetzt. Für die technische Analyse und Umsetzung vertrauen bereits 63 Prozent auf KI, bei der Datenqualität und Migration knapp 60 Prozent und in der strategischen Planung 56 Prozent. Die Studie belegt demnach, dass KI nicht nur das Ziel ist, sondern auch auf dem Weg dorthin genutzt wird.

Mangelhafte Daten sind noch immer ein großes Problem
Gleichzeitig ist den Verantwortlichen in den Unternehmen bewusst, dass KI nur dann erfolgreich eingesetzt werden kann, wenn die zugrunde liegenden Daten eine bestmögliche Qualität aufweisen. Doch die schlechte Datenqualität bezeichnen auch in diesem Jahr wieder 26 Prozent der Unternehmen als zentrales Problem und unerwartete Herausforderung – zum fünften Mal in Folge. Damit führt die ungenügende Datenqualität zum wiederholten Mal die Liste der Herausforderungen an. Inkonsistente Daten, fehlende Standards und unzureichende Governance-Strukturen machen sich im Tagesgeschäft oft nur bedingt bemerkbar– treffen die Unternehmen bei einer Transformation jedoch mit voller Wucht. Weil saubere Daten gleichzeitig die Grundvoraussetzung für KI und datengetriebene Geschäftsmodelle sind, wird dieses Thema vom operativen Detailproblem zum strategischen Risiko.

Alte Strukturen und größere Transformationen bringen Herausforderungen mit sich
39 Prozent der Befragten nennen die Analyse der bestehenden IT-Landschaft als größte Herausforderung in der Planungsphase. Dahinter folgt die allgemeine Projektkomplexität mit 29 Prozent, d.h. die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Zielarchitektur, sondern im Umgang mit den gewachsenen Strukturen, Abhängigkeiten und Altlasten. Ein tiefes Verständnis der bestehenden Systemlandschaft ist deshalb zentraler Ausgangspunkt für alles andere.

44 Prozent der Unternehmen planen ihre Transformation auf ein bis zwei Jahre und 53 Prozent kalkulieren standardmäßig mit einem Budget zwischen 5 und 50 Millionen Euro. Dennoch überschreiten 82 Prozent ihr Budget und knapp 80 Prozent den Zeitplan. Da sich Transformationen nicht linear wie ein klassisches Projekt behandeln lassen, ist es wichtig, von Beginn an Puffer einzuplanen. Ein belastbares Projekt-Setup und die Bereitschaft, mit Unsicherheit umzugehen, sind keine Nice-to-haves, sondern Mindestanforderungen an ein IT-Transformationsprojekt.

Learnings für die Zukunft
Basierend auf den während der Transformation gemachten Erfahrungen, geben 34 Prozent der Unternehmen an, beim nächsten Mal mehr KI einzusetzen. Den Fokus auf die wichtigsten Prozesse zu legen (32 Prozent), die Kommunikation zu verbessern (32 Prozent) und mehr in die Datenqualität zu investieren (30 Prozent).

Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass IT-Transformationen immer größere strategische Bedeutung haben. Themen wie Künstliche Intelligenz, Innovationsfähigkeit, Flexibilisierung, Souveränität und Sicherheit stehen heute im Mittelpunkt und verändern die Rolle der IT grundlegend. Transformation ist damit keine rein technische Disziplin mehr, sondern eine Führungsaufgabe.

Download IT-Transformationsstudie: Transformationsstudie 2026

Über die Natuvion GmbH

Natuvion ist ein digitales Umzugsunternehmen. Natuvion zieht geschäftskritische Daten und Prozesse von einer technologischen Plattform auf eine andere um. Die Natuvion Experten werden immer dann gerufen, wenn mittelständische und große Unternehmen ihre IT-Systeme modernisieren, optimieren, trennen, zusammenführen oder umbauen möchten. Dieses exklusive Know-how zur technischen Transformation ermöglicht Natuvion Kunden, ihre Daten und Prozesse immer auf den modernsten und innovativsten Technologien zu nutzen.

Bei der Transformation von Daten unterstützt die Experten der Natuvion die eigenentwickelte Software Natuvion DCS. Natuvion ist Gründungsmitglied der SAP S/4HANA Selective Data Transition Engagement Community und seit 2022 Teil der NTT DATA Business Solutions AG, einem weltweit führenden SAP-Beratungshaus.

Weitere Informationen unter https://www.natuvion.com/de/

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