Auch mit der zunehmenden Internationalisierung bleibt Deutschland für Phoenix Contact der zentrale Industriestandort der Unternehmensgruppe. Die im Bau befindliche Logistikerweiterung zum bestehenden Logistikgebäude in Blomberg zeigt ein klares Bekenntnis. Mit den erweiterten Logistikkapazitäten stärkt das Unternehmen seine internationale Direktbelieferung aus Blomberg. „Damit wir als deutsches Industrieunternehmen auch dauerhaft im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig bleiben können, braucht es dringend politisches Handeln“, bestätigt Leidecker die Forderungen an die Politik. Dazu zählen weniger Bürokratie, eine schnellere Digitalisierung, niedrigere Energiekosten, um wettbewerbsfähiger zu werden, sowie eine moderne Infrastruktur. „Dies unterstützt auch die produzierende Industrie vor Ort in Deutschland und Europa, erfolgreich zu sein,“ so Leidecker weiter.
Weltweit wird aktuell in den Ausbau intelligenter Energiesysteme, der dezentralen Energieversorgung, der Energiespeicherung sowie der Vernetzung von Energie- und Produktionssystemen investiert. Das Technologieportfolio von Phoenix Contact ist auf diese Elektrifizierung von Industrie und Gesellschaft passgenau ausgerichtet. „Wir konzentrieren uns genau auf diese Elektrifizierung von Industrie und Gesellschaft“, unterstreicht Leidecker. „Hier können wir mit unseren Komponenten und Lösungen den größten Beitrag leisten.“
Positive Perspektiven für die kommenden Jahre
Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschäftsentwicklung, der positiven Entwicklung der internationalen Marktposition und definierter Zukunftsfelder sieht Phoenix Contact gute Entwicklungsperspektiven für die kommenden Jahre.
„Die Welt investiert massiv in die Elektrifizierung ihrer Energie- und Produktionssysteme. Diese Entwicklungen eröffnen Wachstumschancen. Und genau in diesen Zukunftsfeldern ist Phoenix Contact gut positioniert“, so Leidecker abschließend.
Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21.000 Mitarbeitende und hat in 2025 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.
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