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Miningscout zu Eletric Metals (USA): Nordamerikas Mangan-Champion setzt auf kritische Rohstoffe made in USA

Miningscout zu Eletric Metals (USA): Nordamerikas Mangan-Champion setzt auf kritische Rohstoffe made in USA Posted on 27. Mai 2026

Electric Metals (USA) entwickelt in Minnesota die höchstgradige Manganlagerstätte Nordamerikas – ein strategisches Asset in einem Markt, der von China dominiert wird und in dem die USA bislang vollständig auf Importe angewiesen sind.

Die USA sind die weltgrößte Volkswirtschaft – und produzieren trotzdem kein einziges Gramm Mangan. Dieses Metall ist aber unverzichtbar: für die Stahlproduktion, für Lithium-Ionen-Batterien in Elektroautos und für militärische Anwendungen in hochfestem Stahl. Über 90 Prozent der globalen Manganverarbeitung zu batterietauglichem Hochreinmangan liegt in den Händen Chinas. Washington hat Mangan deshalb bereits 2018 zum kritischen Element erklärt.

Genau hier setzt Electric Metals (USA) Ltd. (ISIN: US2848981039, WKN: A41ZEN) an. Das in Delaware ansässige Unternehmen entwickelt das North Star Manganprojekt im US-Bundesstaat Minnesota, dessen Herzstück die Emily-Lagerstätte ist – nach aktuellem Kenntnisstand die höchstgradige Manganressource ganz Nordamerikas. Das Ziel: ein vollständig integrierter US-Produzent von hochreinen Manganchemikalien für die heimische Batterie- und Stahlindustrie.

Minnesota als Fundament

Die Emily-Lagerstätte liegt rund 230 Kilometer nördlich von Minneapolis in einer bergbauerfahrenen Region, die bereits mehr als 90 Prozent der heimischen US-Eisenerzproduktion liefert. Infrastruktur, Fachkräfte und Bahnanschlüsse sind vorhanden. Über 28 Millionen US-Dollar wurden kumuliert in Exploration investiert, im August 2025 folgte ein aktualisiertes Ressourcenupdate nach dem strengen NI 43-101-Standard. Die Lagerstätte zeigt einen besonders hochgradigen Kern, der sich ideal für die Weiterverarbeitung zu Manganchemikalien eignet – und ein erheblicher Teil des Projektgebiets wurde noch gar nicht bebohrt.

Geplant ist der Abbau im schonenderen Untertagebau. Das Erz soll per Bahn zu einer separaten Verarbeitungsanlage transportiert werden, deren Standort voraussichtlich an der US-Golfküste liegen wird, wo günstige Schwefelsäure aus Raffinerien verfügbar ist.

Vom Erz zur Batterie: Electric Metals‘ Mangan-USP

Was Electric Metals von einem gewöhnlichen Bergbauunternehmen unterscheidet, ist die geplante integrierte Wertschöpfungskette. Das Projekt umfasst nicht nur die Mine, sondern auch eine eigene Anlage zur Herstellung von hochreinem Mangansulfat-Monohydrat (HPMSM) – einem Schlüsselbestandteil in Kathoden von Lithium-Ionen-Batterien. In Nordamerika gibt es bislang weder eine eigene Manganproduktion noch eine einzige entsprechende Raffinerie. China hält mit rund 96 Prozent nahezu ein globales Monopol in der HPMSM-Verarbeitung. Diese Abhängigkeit adressiert Electric Metals direkt und genau dies macht das Projekt politisch so interessant. Die US-Regierung fördert aktiv den Aufbau inländischer Kapazitäten für kritische Rohstoffe, und Electric Metals arbeitet gezielt auf staatliche Fördermittel hin.

Konsequenterweise trennt sich das Unternehmen von zwei Silberprojekten in Nevada, die an Ameerex Corp. für insgesamt 3,5 Millionen US-Dollar verkauft werden. Ein 2,5-prozentiger Royalty-Anteil verbleibt bei Electric Metals. Die Fokussierung auf Mangan ist damit vollständig vollzogen.

Bewertungslücke und prominente Investoren

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die im September 2025 veröffentlichte vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) ermittelt einen Nettoprojektwert von 1,39 Milliarden US-Dollar nach Steuern. Die Marktkapitalisierung liegt Ende Mai 2026 bei rund 33 Millionen US-Dollar – gerade einmal rund drei Prozent des Projektwerts. Die anfänglichen Investitionskosten sind mit rund 475 Millionen US-Dollar veranschlagt, die geplante Laufzeit beträgt 23 Jahre mit einer angestrebten Jahresproduktion von 180.000 Tonnen HPMSM.

Im Oktober 2025 schloss Electric Metals eine Finanzierungsrunde über 4 Millionen Kanadische Dollar ab – angeführt vom bekannten Mineninvestor Eric Sprott, der mit rund 11,4 Prozent inzwischen als Insider gilt und bereits die vorangegangene Finanzierung angeführt hat. Das Management kann ebenfalls überzeugen: CEO Brian Savage bringt Jahrzehnte Erfahrung in der Rohstoffbranche mit, Chairman Dr. Quinton Hennigh ist ein renommierter Geologe mit Stationen bei Weltkonzernen wie Newmont und Newcrest, und Director Dr. Henry Sandri steigerte bei Duluth Metals den Unternehmenswert in unter vier Jahren von knapp einer Million auf über 350 Millionen US-Dollar.

Fazit: Substanz unter dem Radar

Electric Metals ist ein Unternehmen mit klar definierter Ressource, positiver Wirtschaftlichkeitsstudie und namhaften Großinvestoren im Rücken. Die geopolitische Neuausrichtung der USA hin zur heimischen Rohstoffversorgung trifft auf ein Projekt, das als einziges seiner Art in Nordamerika die vollständige Manganlücke schließen könnte – von der Mine bis zur Produktion von Batteriechemikalien. 2026 wird mit weiteren Fortschritten bei Machbarkeitsstudien und Genehmigungsprozessen ein ereignisreiches Jahr für das Unternehmen. Für risikobewusste Investoren mit mittlerem bis langem Anlagehorizont bietet die Aktie (ISIN: US2848981039, WKN: A41ZEN) ein interessantes Einstiegsfenster in einen Rohstofftrend, der durch den globalen Übergang zu sauberer Energie strukturell untermauert ist.

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