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Internationaler Frauentag: Zwei junge Handwerkerinnen aus Südbaden im Rampenlicht der Internationalen Handwerksmesse

Internationaler Frauentag: Zwei junge Handwerkerinnen aus Südbaden im Rampenlicht der Internationalen Handwerksmesse Posted on 6. März 2026

Zwei junge Handwerkerinnen aus Südbaden standen jüngst bei der Internationale Handwerksmesse (IHM) in München im Rampenlicht. Schornsteinfegerin Evelyne Pfundstein aus Oberharmersbach erreichte das Finale zur Wahl zur „Miss Handwerk 2026“ und Malerin Anna Hüllner aus Rheinau-Helmlingen ist seit Anfang März Teil der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks, außerdem amtierende Vize-Europameisterin im Maler-Handwerk. Als solche stand sie bei der Eröffnung auf der großen Bühne mit Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Handwerks-Präsident Jörg Dittrich.

Schornsteinfegerin Evelyne Pfundstein redete Klartext im Finale der Wahl zur Miss Handwerk 2026. Vor einer hochkarätig besetzten Fachjury vertrat die 25-Jährige aus Oberharmersbach ihre starken Positionen rund um das Handwerk. „Wir müssen mit dem Klischee aufräumen, dass man nur den Weg Richtung Ausbildung und Handwerk geht, weil man nichts im Kopf hat“, forderte sie. „Wir haben ein enormes Fachwissen – wenn ich als Schornsteinfegerin den Kunden die ganzen Paragrafen um die Ohren hauen würde, stünden die meisten Leute da und verstehen nur Bahnhof.“ Und: „Im Handwerk müssen wir Frauen uns einfach hinstellen – mit beiden Beinen – und sagen ‚Hier bin ich! Ich kann dasselbe wie die Männer auch.‘“

Der Wettbewerb war für die Ortenauerin eine spannende und bereichernde Reise. „Ich durfte viele inspirierende und tolle Menschen kennenlernen und habe Erfahrungen gesammelt, die mich sowohl persönlich als auch menschlich haben wachsen lassen“, resümiert sie. „Ich bin dankbar für jede einzelne Begegnung und jede Möglichkeit, die sich auf diesem Weg ergeben haben.“ Das Finale war für die Handwerkerin ein ganz besonderer Moment. „Natürlich bin ich einerseits enttäuscht, dass die Wahl zur ‚Miss Handwerk 2026‘ nicht auf mich gefallen ist. Gleichzeitig bin ich aber auch sehr stolz auf das, was ich erreichen durfte, und darauf, wie weit mich dieser Weg bereits gebracht hat. Umso gespannter blicke ich nun auf das, was noch vor mir liegt, und freue mich auf alles, was die Zukunft bringt.“

Aus mehr als 75 Bewerberinnen und Bewerbern aus unterschiedlichen Gewerken qualifizierten sich zwölf für das bundesweite Finale in München. Der Wettbewerb Miss & Mister Handwerk wurde 2010 vom Deutschen Handwerksblatt ins Leben gerufen. Er macht jedes Jahr sichtbar, wie vielfältig, engagiert und zukunftsorientiert das Handwerk in Deutschland ist. Die Wahl beruht auf drei Säulen: Jurybewertung, bundesweitem Online-Voting sowie objektiv bewerteten Kriterien.

Im Gespräch mit der Bundeswirtschaftsministerin

Die aus Rheinau-Helmlingen stammende Malerin und Lackiererin Anna Hüllner ist seit Anfang März eines der Gesichter der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks. Die Vizeeuropameisterin im Malerhandwerk blickte nicht nur allen Messebesucherinnen und Messebesuchern im Foyer via Großplakat entgegen, sie kam während der offiziellen Messeeröffnung auch mit Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, ins Gespräch. Hüllner erzählte von ihren Erfahrungen bei den Europäischen Berufsmeisterschaften 2025 im dänischen Herning, wo sie in ihrem Handwerk die Silbermedaille errang.

„Vor so vielen Menschen auf der Bühne zu sprechen war der Wahnsinn“, berichtete sie. „Es war mir eine riesige Ehre und ich hoffe, ich konnte so das Jahresthema ‚Wir machen Karriere mit Gefühl‘ etwas mit Leben füllen.“ Dass sie aktuell mit drei anderen jungen Handwerkerinnen und Handwerkern stellvertretend für das deutsche Handwerk steht, hat die 24-Jährige immer noch nicht ganz realisiert: „Es ist ein Traum, so für das Handwerk werben zu dürfen!“ Mit der Kampagne möchte der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) über die vielfältigen Möglichkeiten im Handwerk informieren und Menschen inspirieren. 

Über Handwerkskammer Freiburg

Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.
Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Be­ra­tungs- und Bil­dungs­zent­ren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und – übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.

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