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Digitaltage Metropolregion Rhein-Neckar

Digitaltage Metropolregion Rhein-Neckar Posted on 5. Juli 2023

  • 7. bis 9. Juli auf der BUGA 23
  • Leistungsschau der digitalen öffentlichen Verwaltung und der digitalen Modellregion
  • Täglich Vorträge, Podiumsdiskussionen, Praxisbeispiele

Eine moderne und digitale öffentliche Verwaltung ist unabdingbar für eine fortschrittliche, engagierte und lebenswerte Region. Wo steht Rhein-Neckar und die regionale öffentliche Verwaltung in Sachen Digitalisierung? Am Wochenende vom 7. bis 9. Juli 2023 veranstaltet die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) GmbH dazu erstmals die Digitaltage Rhein-Neckar. Die Regionalentwicklung zeigt mit Kommunen aus der Metropolregion, wie sich die Verwaltung fit macht für die Digitalisierung. Dabei wird Rhein-Neckar als Innovations- und Erprobungsraum für moderne, bürgernahe und nachhaltige Verwaltung erlebbar. Den besonderen Rahmen bildet der Pavillon der Region auf der Bundesgartenschau in Mannheim (BUGA 23). Alle BUGA-Besucher:innen sind zum Programm herzlich eingeladen.

Drei Tage volles Programm mit hochrangigen Gästen

Die BUGA-Besucher:innen und Teilnehmenden erwartet an allen drei Tagen von Freitag bis Sonntag ein hochkarätiges Programm, zusammengestellt vom Fachbereich „Digitalisierung und E-Government“ der MRN GmbH. Jeder Tag der Leistungsschau hat einen eigenen Themenschwerpunkt mit Impulsvorträgen, moderierten Podiumsgesprächen, Praxisbeispielen, regionalen Partnern sowie Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft – aus Baden, Hessen und der Pfalz.

Der Freitag, 7.7. (10 bis 17 Uhr) steht unter dem Titel „Verwaltungsdigitalisierung und Bürokratieabbau“. Wie profitieren Bürger:innen konkret von der modernen, digitalen Verwaltung mit weniger Bürokratie, welche Verwaltungsleistungen gibt es schon? Die Stadt Heidelberg stellt zum Beispiel ihr virtuelles Bürgeramt vor; die Stadt Worms zeigt, wie Parkausweise online beantragt werden können. Das Gigabitbüro des Bundes erläutert, wie Glasfaser zu den Endverbrauchern nachhause kommt. Erklärt und vorgeführt wird auch die neue BundID, das bundesweit einheitliche, individuelle Nutzerkonto jedes Bürgers. Außerdem können die Besucher:innen erstmals an der Sitzung des bundesweiten Arbeitskreises Digitalisierung und E-Government teilnehmen und ihre Fragen stellen. Ein Workshop zum „KommunalCampus“, einer regionalen Plattform mit maßgeschneiderten Fort- und Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter:innen kommunaler Verwaltungen, zeigt, wie digitale Kompetenz aufgebaut wird und auch den Bürger:innen zugutekommt.

Der Samstag, 8.7. (11 bis 17 Uhr) dreht sich insbesondere um „Daten und digitale Infrastrukturen“ als Grundlagen für eine nachhaltige, smarte Entwicklung von Kommunen und Kreisen. Neben Vortrag und Podiumsdiskussion zu den Rahmenbedingungen, wird auch hier der konkrete Mehrwert der Digitalisierung sichtbar: Ein Beispiel für den gelebten Einklang von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Digitalisierung ist der Umgang mit so genannten „Urbanen Hitzeinseln“. Gezeigt wird anhand des regionalen Nachhaltigkeitsmonitorings, wie das Klima in den Innenstädten der Rhein-Neckar-Region verbessert und so maßgeblich zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beitragen werden kann.

Der Sonntag, 9.7. (10 bis 17 Uhr) beleuchtet abschließend den Komplex „Demografie, Bildung und Fachkräfte“. In Vorträgen und zwei Podiumsdiskussionen wird verdeutlicht, welchen Mehrwert die länder- und ebenen-übergreifende Gestaltung von Digitalisierung in Bezug auf gesellschaftliche Herausforderungen wie demografischen Wandel und Fachkräftesicherung bietet, aber auch welche Voraussetzungen und Anstrengungen dies künftig erfordert.

Ein Projektionstisch ermöglicht es den Besuchern an allen drei Tagen, interaktiv die Themen Hitzeinseln, regionale Pendlerströme sowie Landschaftsräume zu erleben. Highlight ist das 3D-gedruckte Modell der Region, das eigens für die digitalen Tage hergestellt wurde und einen haptischen Zugang zu Daten ermöglicht.

Referent:innen und Gesprächsgäste

Zu den angekündigten Gästen zählen an den drei Tagen u.a. aus der Politik: Mario Brandenburg (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Patrick Burghardt (Staatssekretär und CIO des Landes Hessen), Stefan Dallinger (Vorsitzender Verband Region Rhein-Neckar und Landrat Rhein-Neckar-Kreis), Michael Hauer (Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz), Dr. Arndt Möser (Abteilungsleitung Digitalisierung im Ministerium des Inneren des Landes Baden-Württemberg).

Aus Wissenschaft und Wirtschaft u.a.: Klaus Baumgärtner (Geschäftsführer BridgingIT GmbH), Jürgen Beyer (Geschäftsführer Pfalzkom AG), Corinna Simeth (Abteilungsleiterin Kreis Bergstraße), Prof. Dr. Holger Mühlenkamp (Rektor der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer), Christine Regitz (Vice President und Aufsichtsrätin bei SAP) und Prof. Dr. Mascha Will-Zocholl (Professorin für Soziologie der Digitalisierung von Arbeit und Organisation an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit).

Moderation an allen drei Tagen: Silke Beickert (Journalistin).

Hinweis zur Teilnahme:

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist für alle Besucher:innen der BUGA anmelde- und kostenfrei, für den Zugang zur BUGA ist eine BUGA-Eintrittskarte erforderlich.

Alle Infos zu Programm und Uhrzeiten auch unter:

www.m-r-n.com/digitaltage2023

Über die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Die Digitalisierung ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Sie verändert, wie wir lernen, kommunizieren, arbeiten oder uns informieren. Umso wichtiger ist es, den Herausforderungen der Digitalisierung mit digitaler Kompetenz zu begegnen, auch und gerade in der öffentlichen Verwaltung. Hier leistet die Metropolregion Rhein-Neckar Pionierarbeit. Seit 2006 gehört Rhein-Neckar deutschlandweit zu den Vorreitern der interkommunalen und ebenen-übergreifenden Zusammenarbeit im Bereich Verwaltungsmodernisierung, Digitalisierung und E-Government, seit 2014 ist sie Innovations- und Erprobungsraum für Kooperatives e-Government. Das Ziel ist es, die öffentlichen Infrastrukturen Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung nachhaltig digital zu entwickeln, damit auch die Bürgerinnen und Bürger davon nachhaltig profitieren.

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