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Begasungsmittel – mehr Fluch als Segen? Gibt es Alternativen?

Begasungsmittel – mehr Fluch als Segen? Gibt es Alternativen? Posted on 19. April 2022

Die Anwendung Ethylenoxid führt bei Getreideprodukten und Gewürzen immer wieder zu massiven Rückrufaktionen im internationalen Handel.

Auf Grund der strengen Vorgaben hinsichtlich der phytosanitären Importkontrollen sind Begasungsmittel derzeit die einzige effektive Alternative, um das Einschleppen und Verbreiten von Schädlingen aus Importländern zu verhindern. So ist das Begasen von Containern zur Verschiffung, sowie die Begasung von Lägern eine gängige Praxis. Dabei werden vorrangig die Begasungsmittel Methylbromid, Ethylenoxid und Phosphin auf Grund ihrer Effektivität bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

Der Einsatz von Methylbromid als Begasungsmittel ist seit 2010 in der EU nicht mehr zulässig. Auch der Einsatz von Ethylenoxid ist auf Grund seiner Rückstandsdefinition welche den Metaboliten 2 – Chlorethanol miterfasst, der wiederum als Rückstand im Lebensmittel persistiert, nur bedingt möglich.

Die bilacon hat eine Methode zur Bestimmung von Phosphin etabliert

„Wir gehen davon aus das aus o.g. Gründen künftig zunehmend auf andere Begasungsmittel ausgewichen wird“, erklärt Roy Sperling, Abteilungsleiter der Instrumentellen Analytik der bilacon GmbH.

Aus diesem Grund hat die bilacon eine Methode zur Bestimmung des Begasungsmittels Phosphin etabliert. Dabei erfolgt die Bestimmung des Phosphins mittels Headspace Gaschromatographie mit einem Flammenphotometrischen Detektor (FPD). Diese Methode ist sehr empfindlich und die Nachweisgrenze liegt bei < 1μg. Die Bearbeitungszeit liegt bei 3-5 Werktagen und kann nach Rücksprache auch als Expressanalyse angeboten werden.

Die Höchstmenge für die Summe aus Phosphin und Phosphid liegen je nach Lebensmittel laut Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zwischen 0,01 mg/ kg und 0,1 mg/kg.

In den anhängenden Grafiken ist einmal ein Standard mit 15 ppb Phosphin und eine Pfefferprobe mit einem Phosphingehalt von 4ppb dargestellt. Es sind eindeutige Peaks zu erkennen, welche das Vorkommen von Phosphin in der Probe deutlich zeigen.

Sorgen Sie für sichere Lebensmittel, die keine Grenzwerte für Phosphin überschreiten und vermeiden Sie so teure Rückrufaktionen, indem Sie Ihre Produkte regelmäßig bei der bilacon untersuchen lassen.

Bei Fragen zu unserem Service, kontaktieren Sie uns gerne. Unser Experte freut sich Ihnen weiter zu helfen.

Über die Tentamus Group GmbH

Die Tentamus Group wurde 2011 gegründet und ist ein globales Labor- und Servicenetzwerk, mit den Schwerpunkten in Europa, China, Japan, Indien und den USA. Akkreditiert und lizensiert testet, auditiert und berät Tentamus alle Bereiche, die mit dem Menschen zusammen hängen (Lebens- und Futtermittel, Pharmazeutika und Arzneimittel, Agrochemikalien, Kosmetika, Umwelt und Landwirtschaft sowie Nahrungsergänzungsmittel). Das Unternehmen ist global an über 90 Standorten mit mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig.

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Roy Sperling
Head of Instrumental Analysis bilacon GmbH
Telefon: +49 30 206038320
E-Mail: roy.sperling@tentamus.com
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