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Kollaboration als Schlüssel der Zukunft

Kollaboration als Schlüssel der Zukunft Posted on 12. Juli 2021

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung und wie kann man sie erfolgreich in Unternehmen nutzen? Das Netzwerk für digitale Qualifizierung in der Chemie (DQC_Net) hat sich seit 2018 mit viel Engagement diesen Fragen gewidmet. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds geförderten Projekts war es, Ausbildungsunternehmen der Branche durch Wissenstransfer und den Austausch zum Thema digitales Lernen zu unterstützen.

Mit Erfolg: Nach dem Motto „Gemeinsam ist man stärker“ konnten die zehn Unternehmen unterschiedlicher Größe aus der Chemie- und Pharmabranche sowie die Sozialpartner HessenChemie und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) voneinander lernen und durch Praxiseinblicke für die eigene Arbeit profitieren. Koordiniert wurde das Projekt vom Bildungspartner Provadis, der auch Ideengeber und Projektträger waren. Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt am Main hat das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Austausch auf Augenhöhe zu digitalen Bildungsprojekten

Zehn Themenfelder der digitalen Bildung hatte das DQC_Net identifiziert und in der dreijährigen Projektlaufzeit bearbeitet, so zum Beispiel Methoden oder Lernortkooperationen. Zusätzlich wurden in Teilprojekten unterschiedliche digitale Lernumgebungen für die Praxis entwickelt und von Unternehmen des Netzwerks eingesetzt. „Wie von einem Buffet konnten die Teilnehmenden die für sie nützlichen Impulse und Inhalte auswählen“, beschreibt Projektleiter Björn Prästin, Provadis Bildungs- und Forschungsprojekte, die Arbeit im Netzwerk.

Die Erwartungen der Akteure wurden in hohem Maße erfüllt: Der intensive Austausch auf Augenhöhe hat für alle zahlreiche neue Erkenntnisse gebracht, beispielsweise für die Motivation von Auszubildenden für das digitale Lernen oder für die digitale Qualifizierung unterschiedlicher Beschäftigtengruppen.

„Eine zentrale Erkenntnis war, dass die Nutzung von digitalen Lerntools immer ein soziales Setting braucht, wie in der Ausbildung, wo es eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Ausbildern und Auszubildenden gibt“, betont Dr. Christa Larsen, Geschäftsführerin des IWAK.

Wichtige Impulse für die duale Berufsausbildung

Der Austausch im DQC_Net hat auch gezeigt, wie wichtig es ist, offen miteinander an Veränderungen zu arbeiten. Viele teilnehmende Unternehmen können sich vorstellen, die Umsetzung der digitalen Aus- und Weiterbildung in Zukunft nachhaltig gemeinsam fortzusetzen. Dazu laufen aktuell Gespräche mit dem Branchenverband.

Dr. Karsten Rudolf, Bereichsleiter Bildungs- und Forschungsprojekte bei Provadis, ist überzeugt: „Kollaboratives Arbeiten ist ein Schlüssel der Zukunft, insbesondere bei solch wichtigen Querschnittsthemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit“. Das zeigte sich auch an der gelungenen Zusammenarbeit innerhalb von DQC_Net: „Wir freuen uns, dass wir einen Impuls zur Stärkung der Digitalisierung in der dualen Berufsausbildung geben konnten –  sowohl durch Beispiele unserer eigenen Arbeit am Industriepark Höchst als auch durch das landesweite Netzwerk“, so Rudolf.

Eines der konkreten Ergebnisse von DQC ist das Projekt „#Hessenbildung.digital“, das noch selbstständig weiterlaufen wird. Dabei handelt es sich um eine Lernortkooperation zur Digitalisierung zwischen zehn hessischen Berufsschulen und Chemieunternehmen: https://www.bildung.digital/….

Wer mehr über DQC_Net und die weiteren Ergebnisse erfahren möchte, findet unter www.provadis.de/dqc-net Broschüren und Videos aus der Projektarbeit.

An dem Netzwerk für digitale Qualifizierung in der Chemie (DQC_Net) beteiligten sich folgende Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Main: ALMO-Erzeugnisse Erwin Busch GmbH, B. Braun Melsungen AG, Biotest AG, Chemische Fabrik Budenheim KG, DAW SE, Evonik Technology & Infrastructure GmbH, Ferro GmbH, Fresenius SE & Co. KGaA, G. E. Habich’s Söhne GmbH & Co. KG, Heraeus Holding GmbH, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG sowie die Provadis Partner für Beratung und Bildung GmbH, die die Projektkoordination übernommen hat. Ebenfalls beteiligt waren die hessischen Chemie-Sozialpartner Hessenchemie und IG BCE Hessen-Thüringen sowie das IWAK Institut der Frankfurter Goethe-Universität als wissenschaftliche Begleitung.

Über die Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH

Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH ist ein Unternehmen der Infraserv-Höchst-Gruppe. Mit rund 1.700 Auszubildenden und über 4.500 Weiterbildungsteilnehmern an den Standorten Frankfurt und Marburg gehört Provadis zu den führenden Anbietern von Bildungsdienstleistungen in Hessen. Rund 400 internationale Kunden nutzen in Partnerschaften und Kooperationen das Know-how von Provadis auf den Gebieten der Aus- und Weiterbildung, der Personal- und Organisationsentwicklung und bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten.

An der Provadis Hochschule studieren rund 1.200 Studenten in dualen und berufsbegleitenden Studiengängen mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen. Die Hochschule bündelt ihre interdisziplinären Aktivitäten im Bereich Forschung und Projekte im Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH
Industriepark Höchst, Gebäude B 845
65926 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (69) 305-81824
Telefax: +49 (69) 305-84848
http://www.provadis.de

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