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Neuer Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für Zeitschriftenredakteure tritt am 1. September 2020 in Kraft

Neuer Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für Zeitschriftenredakteure tritt am 1. September 2020 in Kraft Posted on 31. August 2020

Der zwischen dem VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und den Journalistengewerkschaften ausgehandelte Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für Zeitschriftenredakteure tritt am 1. September 2020 in Kraft. Danach können bis Ende 2021 bei nachgewiesenen Umsatzeinbußen im Wege von freiwilligen Betriebsvereinbarungen tarifliche Ansprüche für bis zu 12 Monaten reduziert werden, sofern gleichzeitig betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.

Gleichzeitig empfehlen die Tarifvertragsparteien den Verlagen sowie Redakteurinnen und Redakteuren, dass auch während Phasen der Kurzarbeit im Verlauf des Jahres 2020 Altersversorgungsbeiträge in die Presseversorgung ungekürzt entrichtet werden, so als ob keine Kurzarbeit eingeführt worden wäre.

Mit dieser Empfehlung wollen die Tarifparteien die Altersabsicherung der Redakteurinnen und Redakteure stabilisieren und die sehr komplexe Berechnung der Beitragsentrichtung in den Verlagen erleichtern, die Kurzarbeit vereinbaren.

„Mit dieser Tarifeinigung stellen die Tarifvertragsparteien ihre Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten unter Beweis“, erklärte VDZ-Justitiar Dirk Platte.

Den Tarifvertrag finden Sie hier.

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Der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. ist die Interessenvertretung der deutschen Zeitschriftenbranche. Als Dachverband, organisiert in drei Fachverbänden (Fachpresse, Konfessionelle Presse, Publikumszeitschriften) und fünf Landesverbänden, repräsentieren seine rund 450 Mitgliedsverlage mit mehr als 7.000 Zeitschriftenmarken rund 90 Prozent des deutschen Zeitschriftenmarktes. Als Dienstleistungsverband bietet der VDZ den Verlagen ein breites Spektrum an Beratungs-, Informations- und Serviceleistungen in allen Bereichen des Verlagsgeschäftes (Anzeigen, Vertrieb, Digitale Medien, Rechtsfragen, Betriebswirtschaft, Umwelt und Papier). Als Wirtschaftsverband engagiert er sich auf deutscher und europäischer Ebene für die Wahrung und Berücksichtigung der Interessen von Verlagen. Und als Arbeitgeberverband führt er im Auftrag der Landesverbände für die Verleger die Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften für Redakteure Darüber hinaus leistet der VDZ mit der VDZ Akademie einen wesentlichen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung in der Medienbranche. Weitere Informationen im Internet unter:
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