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Neue Explorationstechnik zeigt Bergbau aus der spanischen Kolonialzeit

Neue Explorationstechnik zeigt Bergbau aus der spanischen Kolonialzeit Posted on 15. Mai 2020

Ecuador hatte, nachdem im Jahr 1526 die ersten Spanier das Land betraten, lange Zeit unter der Unterdrückung und Ausbeutung der Spanier zu leiden, die das Land als Kolonie Spaniens eroberten. In der Zeit bis zum Jahr 1822, als Kolumbien ein eigener Staat wurde, wurde alles, was golden glänzt und sonst noch wertvoll war, ins Mutterland Spanien verbracht.

Spuren dieser Vergangenheit scheint nun auch Aurania Resources Ltd. (ISIN: BMG069741020 / TSX-V: ARU) auf seinem extrem vielversprechenden ‚Lost Cities Cutucu‘ in Ecuador entdeckt zu haben. Waren bei Feldarbeiten entlang von Trampelpfaden im dicht bewachsenen Gelände schon erste Hinweise auf mögliche historische Spuren entdeckt worden, so scheinen sich diese Vermutungen durch die Auswertung der Daten der LIDAR-Messung zu verdichten.

Mit ‚LIDAR‘ wurde es möglich, trotz des dichten Baum- und Grünbewuchses Lichtsignale an die Oberfläche zu senden und die Oberfläche so darzustellen, als wären keine Pflanzen vorhanden. Ziel dieser Messungen war das Auffinden von geologischen Hinweisen auf epithermale Erzlagerstätten. Im Gebiet, wo bereits Hinweise bei Feldarbeiten gefunden wurden, zeigte die ‚LIDAR‘-Auswertung aber auch eine rd. 2,6 km lange und bis zu 60 m breite Straße, die aus der Zeit der spanischen Kolonialzeit stammen könnte.


Die ‚LIDAR‘-Aufnahme des geleichenen Bereichs auf der linken Seite zeigt die Oberflächenbeschaffenheit ohne Vegetation. Hier unterstützt die Aufnahme die These der bei Feldarbeiten gefundenen Hinweise auf koloniale Aktivitäten. Das würde sogar gut ins historische Bild passen, da in der Gegend bereits historischer Bergbau nachgewiesen wurde.

Die bei den Feldarbeiten gefundenen „Beweisstücke“ werden derzeit im Landesinstitut für Kulturerbe archäologisch von Experten untersucht. Für die Zeit nach den Beschränkungen durch CORONA sind neben weiteren Feldarbeiten im Gebiet auch erste direkte archäologische Befundaufnahmen durch geprüfte Landesexperten vorgesehen. Bis dahin bearbeitet das Management den Genehmigungskatalog, der dem Ministerium vorgelegt werden muss.

Fazit:

Auch wenn es vom Unternehmen nicht direkt kommuniziert wurde, vermuten wir, dass man unter Umständen auf der Spur zu bislang noch nicht entdeckten Lagerstätten sein könnte. Denn, sollte sich die These der Straße bewahrheiten, ist das quasi der Beweis für einen Bergbau. Und wer baut schon eine Straße, wenn sich kein werthaltiger Grund dafür findet? Auf jeden Fall eine spannende Geschichte, die sich hier, neben allen anderen Explorationserfolgen, anbahnt und beobachtet werden sollte.

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