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Neue Räume für moderne Lehrkonzepte

Neue Räume für moderne Lehrkonzepte Posted on 27. November 2019

Die Technische Hochschule Lübeck ist eine Einrichtung für Angewandte Wissenschaften in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Naturwissenschaft. Mit rund 120 Professoren in vier Fachbereichen bietet sie rund 30 Bachelor- und Masterstudiengänge für 4.500 Studierende. Seit mehr als 10 Jahren steigt die Zahl der Studierenden in Lübeck, was grundsätzlich erfreulich ist, jedoch die angespannte Raumsituation zusätzlich belastet. Um diesen akuten Notstand schnellstmöglich lindern zu können, beauftragte das Gebäudemanagement Schleswig Holstein (GMSH) KLEUSBERG mit der Errichtung eines neuen Seminargebäudes. Die Rahmenbedingungen können durch die modernen Vorlesungs-, Seminar- und Kommunikationsareale für die kommenden Jahre verbessert sowie die wissenschaftliche Infrastruktur des Campus unterstützt werden.

Kombinierte Bauweise schafft Vorzüge
Der Neubau wurde als Modul-Hybridgebäude realisiert. Hörsäle sowie der Eingangsbereich entstanden in Stahlbeton-, die übrigen Seminar- und Nebenräume in Modulbauweise. Durch den Einsatz vorgefertigter Elemente konnte die Bauzeit um 20 % eingespart und der Neubau von den bis zu 700 Studenten und Lehrkräften früher bezogen werden. Die Hörsäle sind für bis zu 150 Teilnehmer ausgestattet und reichen über zwei Geschosse. Oberhalb dieser Räumlichkeiten befindet sich die Lüftungszentrale, welche 170 m² umfasst und den kontinuierlichen Luftwechsel im gesamten Neubau sicherstellt. Der an den vorderen Trakt anschließende Gebäudeflügel enthält die Seminar- und Nebenräume, in denen partiell 72 Studierende unterrichtet werden können. Bodentiefe Fenster sorgen hier für Tageslichteinfall und schaffen optimale Bedingungen für konzentriertes Arbeiten. Die Schnittstellen beider Bauweisen sind nicht erkennbar, sodass das neue Hochschulgebäude eine harmonische Einheit bildet.

Das großzügige Foyer des Haupteingangs stellt die Verbindung zwischen beiden Gebäudeteilen dar und dient gleichzeitig als offene Kommunikationszone. Auf der Rückseite des Modul-Hybridbaus kam eine Pfosten-Riegel-Fassade zum Einsatz, die einen weiteren Nebeneingang prägt und dafür sorgt, dass der dort befindliche, über zwei Geschosse offene Foyerarm von Tageslicht durchflutet wird. Die Erschließung der im Obergeschoss befindlichen Räume erfolgt hier über eine Galerie.


Moderne Medientechnik für innovative Lernformen
Präsenzlehre und E-Learning sind zwei von vier strategischen Feldern, mit denen sich die Technische Hochschule seit einigen Jahren beschäftigt. Damit geht einher, dass den Studierenden innovative Lernformen geboten werden, die auch ortsunabhängigen Unterricht ermöglichen – beispielsweise für Studenten während ihres Auslandssemesters. Daher sind die Hörsäle medientechnisch so ausgestattet, dass eine elektronische Übertragung der Vorlesungen möglich ist. Gesteuert wird diese Technik über fest an den Stehpulten integrierte Touchpanels. Um bei Störungen im Stromnetz die Versorgung kritischer elektrischer Lasten sicherzustellen und den Unterricht ohne technische Beeinträchtigungen weiter fortführen zu können, wurde das Gebäude mit einer USV-Batterie (USV = unterbrechungsfreie Stromversorgung) versehen.

Fassade als architektonisches Gestaltungselement
Die Vorhangfassade aus grauen Faserzementplatten verleiht dem Gebäude ein spannendes Erscheinungsbild. Der Eingangsbereich wird durch eine abweichende Farbgebung sowie die zum Teil diagonal verlaufende Anordnung der Tafeln optisch hervorgehoben. Es entsteht ein Art Rahmen, durch den die Besucher förmlich in das Gebäude „hineingezogen“ werden. Die hier orthogonale Anordnung der Fassadenplatten wird durchbrochen durch runde, im Muster gestanzte Löcher, welche zusätzlich eine Belichtung des dahinterliegenden Foyers möglich machen.

Das Architekturbüro Schmieder & Dau aus Kiel übernahm die Projektbetreuung. Die Architekten beschreiben das Gebäude als neues Bindeglied zwischen der neuen Mitte und dem nördlichen Areal des Hochschulgeländes.

Die Räumlichkeiten im Überblick:

2 Hörsäle mit 150 und 120 Plätzen
3 Hörsäle mit jeweils 72 Plätzen
3 Seminarräume mit jeweils 45 Plätzen
2 Konferenzräume mit jeweils 14 Plätzen
2 Studierendenarbeitsräume mit jeweils 4 Plätzen
3 Kommunikationsareale – auf den jeweiligen Geschossfluren
21 Büroräume

Über die KLEUSBERG GmbH & Co. KG

Die KLEUSBERG GmbH & Co. KG, Wissen, ist auf den Gebieten Modulares Bauen, Mobile Mietgebäude, Mobile Raumsysteme und Halleneinbauten tätig. Das 1948 gegründete mittelständische Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeiter – davon über 60 Auszubildende und duale Studenten – und erzielte 2017 einen Umsatz von rund 210 Mio. Euro. KLEUSBERG plant, fertigt und errichtet schlüsselfertige Gebäude in modularer Bauweise nach individuellen Planungen und Kundenanforderungen. Im Bereich Mobile Mietgebäude zählt KLEUSBERG zu den leistungsfähigsten Anbietern in Deutschland. Mit dem neuen Mietsystem ModuLine® hat KLEUSBERG sein Lösungsportfolio sinnvoll erweitert. ModuLine® ermöglicht es, individuelle Gebäude auf Langzeit-Mietbasis zu errichten. Neben drei Werksstandorten in Wissen an der Sieg ist KLEUSBERG in Hamburg, München, Remseck und Kabelsketal bei Halle mit eigenen Niederlassungen und weiteren Fertigungswerken vertreten.

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