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AIXTRON wächst auch in Q3/2018 profitabel

AIXTRON wächst auch in Q3/2018 profitabel Posted on 30. Oktober 2018

AIXTRON SE (FWB: AIXA), ein weltweit führender Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie, hat heute seine Ergebnisse für die ersten neun Monate und das dritte Quartal 2018 veröffentlicht.

Der Auftragseingang inklusive Ersatzteile und Service verbesserte sich mit einem Anstieg von 16% gegenüber dem Vorjahr in 9M/2018 auf EUR 230,3 Mio. Diese positive Entwicklung stützt sich vor allem auf die fortgesetzte Nachfrage nach MOCVD-Anlagen zur Herstellung von Leistungselektronik und Lasern wie oberflächen- (VCSEL, Vertical-Cavity Surface-Emitting Laser) oder kantenemittierende Lasern (EEL, Edge Emitting Laser) für Anwendungen in der 3D-Sensorik oder der optischen Datenübertragung sowie roten, orangefarbenen und gelben (ROY) LED.

Der Anlagen-Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. September 2018 auf EUR 151,9 Mio., ein Anstieg von 53% gegenüber dem Vorjahreswert und von 10% gegenüber dem Wert zum 30. Juni 2018.


Die Umsatzerlöse in 9M/2018 verbesserten sich im Jahresvergleich um 3% auf EUR 180,9 Mio. Bereinigt um den Umsatzanteil von EUR 37,6 Mio. der in 2017 veräußerten ALD/CVD Produktlinie lagen sie um 30% über dem Vorjahreswert (9M/2017 bereinigt: EUR 138,7 Mio.; 9M/2017 berichtet: EUR 176,3 Mio.). Sequenziell stiegen die Umsatzerlöse in Q3/2018 auf EUR 63,4 Mio.

Bruttogewinn und Bruttomarge verbesserten sich in 9M/2018 gegenüber dem Vorjahr auf EUR 78,2 Mio. bzw. 43%. Verglichen mit dem Vorquartal erhöhte sich das Bruttoergebnis in Q3/2018 auf EUR 27,6 Mio. entsprechend der Umsatzentwicklung, während die Bruttomarge stabil bei 44% blieb. Dies lag an einem vorteilhaften Produkt- und Regionalmix und wurde zudem positiv beeinflusst durch einen günstigen USD/EUR-Wechselkurs sowie ein höheres Umsatzvolumen im dritten Quartal.

Das Betriebsergebnis (EBIT) in 9M/2018 verbesserte sich im Jahresvergleich auf EUR 20,7 Mio. Gegenüber dem Vorquartal hat sich das EBIT in Q3/2018 mit EUR 8,7 Mio. mehr als verdoppelt.

Das Nettoergebnis in 9M/2018 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 27,7 Mio. und war positiv beeinflusst durch die Aktivierung von latenten Steuern in Höhe von EUR 4 Mio. in Q3/2018. Im Vergleich zum Vorquartal stieg das Nettoergebnis in Q3/2018 deutlich auf 11,7 Mio. EUR.

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag in den ersten neun Monaten 2018 bei EUR 5,4 Mio. Dabei konnte der operative Cashflow in Q3/2018 in Höhe von EUR 13,9 Mio. den negativen Wert aus Q1/2018, der vor allem aus geplanten Zahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der ALD/CVD Produktlinie in Q4/2017 resultierte, ausgleichen.

Der Bestand an liquiden Mitteln stieg zum 30. September 2018 auf EUR 245,4 Mio. gegenüber EUR 234,7 Mio. zum 30. Juni 2018. Die Differenz spiegelt die operative Leistung in Q3/2018 wider.

Geschäftsentwicklung

Wie schon in den vorherigen Quartalen wurden Umsatzerlöse und Auftragseingänge in den ersten neun Monaten 2018 hauptsächlich durch die anhaltende Nachfrage nach MOCVD-Anlagen zur Produktion von ROY LEDs z.B. für Displays sowie von Lasern wie z. B. oberflächenemittierende Laser (VCSEL) für Anwendungen in der 3D Sensorik und der optischen Datenübertragung getrieben. Hinzu kam in Q3/2018 eine steigende Nachfrage nach Anlagen für die Leistungselektronik.

Die Herstellungskosten in 9M/2018 sanken im Jahresvergleich auf EUR 102,7 Mio. (57% der Umsatzerlöse) gegenüber EUR 123,3 Mio. (70% der Umsatzerlöse) in 9M/2017. Die Verbesserung der Herstellungskosten im Verhältnis zum Umsatz spiegelt im Wesentlichen den besseren Produkt- und Regionalmix wider. Die Herstellungskosten in Q3/2018 sanken gegenüber dem Vorjahreswert um 5% auf EUR 35,8 Mio. oder 56% der Umsatzerlöse.

Mit EUR 57,6 Mio. verringerten sich die Betriebsaufwendungen in 9M/2018 im Vergleich zum Vorjahr um 21% (9M/2017: EUR 72,5 Mio.; enthielt Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit zunächst nicht weitergeführte Produktlinien in Höhe von EUR 13,6 Mio.). Gegenüber dem Vorquartal sanken die Betriebsaufwendungen in Q3/2018 leicht auf EUR 18,9 Mio. (Q2/2018: EUR 19,7 Mio.).

Bericht des Vorstands

Dr. Bernd Schulte, Vorstand der AIXTRON SE, sagt: "Sehr erfreulich war die breite Verteilung unserer Aufträge auf Anwendungen für rote, orangefarbene und gelbe (ROY) LED, Laser und Leistungselektronik. Die Fortsetzung der insgesamt positiven Geschäftsentwicklung in Q3/2018 führt dazu, dass wir für das Gesamtjahr 2018 nun Aufträge und Umsätze am oberen Ende der zunächst kommunizierten Bandbreite und ein deutlich verbessertes Ergebnis erwarten – das beste Ergebnis seit 2011 und Ansporn für die Zukunft. Darüber hinaus konnten wir mit der jüngst erfolgten Unterzeichnung der Joint Venture-Vereinbarung mit IRUJA auch die 2017 eingeleitete strategische Neuausrichtung von AIXTRON, die uns zu einer nachhaltigen Profitabilität geführt hat, erfolgreich abschließen."

"Wir profitieren in diesem Geschäftsjahr von der weltweit zunehmenden Marktdurchdringung neuer Display- und Kommunikationstechnologien. Unsere MOCVD-Anlagen für ROY LED und Laseranwendungen wie VCSEL oder EEL, die besonders im Bereich der 3D-Sensorik oder der optischen Datenübertragung gefragt sind, haben sich hier als technisch führende Systeme durchgesetzt. Die steigenden Aufträge aus der Leistungselektronik gehen zurück auf eine zunehmende Verwendung von Bauelementen auf Basis von Galliumnitrid oder Siliziumkarbid, die in der energieeffizienten Kommunikation, im Energiemanagement von Automobilen, in der Unterhaltungselektronik und in mobilen Geräten zum Einsatz kommen", ergänzt Dr. Felix Grawert, Vorstand der AIXTRON.

Prognose

Basierend auf den Ergebnissen der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 und der internen Einschätzung der Nachfrageentwicklung aktualisiert das AIXTRON-Management seine bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2018.

Dementsprechend geht das AIXTRON-Management nun davon aus, dass im Jahr 2018 Gesamtaufträge* in Höhe von rund EUR 290 Mio. (bisherige Bandbreite: EUR 260 bis 290 Mio.) eingehen werden. Es wird ein Umsatz von rund EUR 260 Mio. erwartet, die Bruttomarge soll rund 40% des Umsatzes betragen. Es wird nun ein EBIT zwischen EUR 35 und 40 Mio. (bisher: rund 10% vom Umsatz, entsprach etwa EUR 26 Mio.) und ein positiver Gesamtcashflow (bisher: positiver operativer Cashflow) erwartet.

*Basierend auf dem Budgetkurs von 1,20 USD/EUR für 2018

Finanzinformationen

Die Präsentation zu den Ergebnissen der ersten neun Monate 2018 ist unter https://www.aixtron.com/de/investoren/publikationen verfügbar. Die vollständigen Finanztabellen des Konzerns (Gewinn- und Verlustrechnung, Sonstiges Ergebnis der Periode, Bilanz, Kapitalflussrechnung sowie Entwicklung des Eigenkapitals) zu dieser Pressemitteilung sind als Teil der Konzern-Quartalsmitteilung Q3/2018 unter https://www.aixtron.com/de/investoren/publikationen abrufbar.

Telefonkonferenz für Investoren

Im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018 wird AIXTRON am Dienstag, den 30. Oktober 2018, um 15:00 Uhr MEZ (07:00 a.m. PDT, 10:00 EDT a.m.) eine Telefonkonferenz (in englischer Sprache) für Analysten und Investoren abhalten. Sie können sich ab 14:45 Uhr MEZ (06:45 PDT, 09:45 EDT) unter folgender Telefonnummer in die Konferenz einwählen: +49 (30) 23 25 31 411 oder +1 (862) 701-2734. Einen Audiomitschnitt oder eine Abschrift finden Sie nach der Konferenz unter https://www.aixtron.com/de/investoren/events/telefonkonferenzen/2018.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Dieses Dokument kann zukunftsgerichtete Aussagen über das Geschäft, die Finanz- und Ertragslage und Gewinnprognosen von AIXTRON enthalten. Begriffe wie "können", "werden", "erwarten", "rechnen mit", "erwägen", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "fortdauern" und "schätzen", Abwandlungen solcher Begriffe oder ähnliche Ausdrücke kennzeichnen diese zukunftsgerichteten Aussagen. Solche zukunftsgerichtete Aussagen geben die gegenwärtigen Beurteilungen, Erwartungen und Annahmen des AIXTRON Managements, von denen zahlreiche außerhalb des AIXTRON Einflussbereiches liegen, wieder und gelten vorbehaltlich bestehender Risiken und Unsicherheiten. Sie sollten kein unangemessenes Vertrauen in die zukunftsgerichteten Aussagen setzen. Sollten sich Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollten zugrunde liegende Erwartungen zukünftig nicht eintreten beziehungsweise es sich herausstellen, dass Annahmen nicht korrekt waren, so können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von AIXTRON wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind.. Dies kann durch Faktoren verursacht werden, wie zum Beispiel die tatsächlich von AIXTRON erhaltenen Kundenaufträge, den Umfang der Marktnachfrage nach Depositionstechnologie, den Zeitpunkt der endgültigen Abnahme von Erzeugnissen durch die Kunden, das Finanzmarktklima und die Finanzierungsmöglichkeiten von AIXTRON, die allgemeinen Marktbedingungen für Depositionsanlagen, und das makroökonomische Umfeld, Stornierungen, Änderungen oder Verzögerungen bei Produktlieferungen, Beschränkungen der Produktionskapazität, lange Verkaufs- und Qualifizierungszyklen, Schwierigkeiten im Produktionsprozess, die allgemeine Entwicklung der Halbleiterindustrie, eine Verschärfung des Wettbewerbs, Wechselkursschwankungen, die Verfügbarkeit öffentlicher Mittel, Zinsschwankungen bzw. Änderung verfügbarer Zinskonditionen, Verzögerungen bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte, eine Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage sowie durch alle anderen Faktoren, die AIXTRON in öffentlichen Berichten und Meldungen, insbesondere im Abschnitt Risiken des Jahresberichts, beschrieben hat. In dieser Mitteilung enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands basierend auf den zum Zeitpunkt dieser Mitteilung verfügbaren Informationen. AIXTRON übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung oder Überprüfung zukunftsgerichteter Aussagen wegen neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen, soweit keine ausdrückliche rechtliche Verpflichtung besteht.

Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor, bei Abweichungen geht die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor.

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