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Seewer wieder auf dem Podium

Seewer wieder auf dem Podium Posted on 31. Mai 2017

Jeremy Seewer (Team Suzuki World MX2) fährt auch in Frankreich aufs Siegertreppchen. Teamkollege Hunter Lawrence bestätigt seine Topform mit Platz 4. Arminas Jasikonis (Team Suzuki World MXGP) in den Top Ten.

Auch bei der neunten Runde zur Motocross-Weltmeisterschaft 2017 im französischen Ernée durfte Jeremy Seewer aufs Podium klettern. Der Vizeweltmeister erwischte einen guten Start in den ersten Lauf, war jedoch nicht ganz zufrieden mit seiner Performance im Rennen und dem zweiten Platz. "Mir unterliefen ein paar kleinere Fehler, die letztlich meinen Sieg verhindert haben", räumte der Schweizer ein.

"Im zweiten Lauf lag ich nach dem Start ganz vorne, musste jedoch vor der ersten Kurve ein wenig das Gas zudrehen", schilderte Seewer die entscheidende Rennszene auf der Startgeraden. "Benoit Paturel kam sehr optimistisch aufs erste Eck zu und wir wären wohl beide gestürzt, wenn ich nicht nachgegeben hätte. Ich war zwar schnell wieder auf Platz drei, aber danach war es fast unmöglich zu überholen." Eine Dreiergruppe mit Pauls Jonas, Paturel und Seewer setzte sich an der Spitze ab und distanzierte das Feld um fast 42 Sekunden. "Wir haben alle drei maximal gepusht und sind ein sehr ähnliches Tempo gefahren. Ich habe heute ein paar Punkte auf die beiden verloren, aber die Saison ist noch sehr lange und wir werden bis zum Ende kämpfen."

Hunter Lawrence bewies mit Tagesrang 4, dass sein Podiumsbesuch eine Woche zuvor in Teutschenthal keine Eintagsfliege war und überzeugte dabei durch eine ganz besondere Leistung. "Ich hatte einen guten Start ins erste Rennen und lag schon auf dem dritten Rang, als mir in der sechsten Runde in einer tiefen Spurrille der Schalthebel abgebrochen ist", schilderte der Australier sein persönliches Drama. Lawrence musste den Rest des Rennens im zweiten Gang bestreiten und schlug sich dabei mehr als wacker. Er fuhr ein kluges Rennen mit viel Einsatz und schaffte es trotz des enormen Handicaps den fünften Platz nach Hause zu retten.

Das zweite Rennen verlief hingegen ohne Probleme und Lawrence konnte sich Rang 4 hinter seinem Teamkollegen Seewer sichern. "Als ich nach meinem nicht gerade optimalen Start auf P4 nach vorne kam, waren die drei an der Spitze schon über alle Berge. Nach hinten hatte ich auch schnell Luft und so musste ich ein einsames Rennen zu Ende fahren", lautete das Fazit des Teenagers.

Bas Vaessen wurde das ganze Wochenende über stetig schneller und lag im ersten Durchgang auf aussichtsreicher Position, bis ein in die Kette eingeklemmter Stein einen unglücklichen technischen Ausfall verursachte. Im zweiten Rennen lief hingegen alles glatt und der Niederländer durfte sich über Platz 10 freuen.

In der MXGP Klasse war erneut Arminas Jasikonis der einzige Starter im Team Suzuki World MXGP. Kevin Strijbos hat sich leider noch nicht von seiner Ellbogen-Verletzung erholt und wird auch beim nächsten Rennen in Russland nicht an den Start gehen können.

Jasikonis gelang kein optimaler Start ins erste Rennen, die Strecke bot nicht viele Gelegenheiten zum Überholen und so musste sich der Litauer mit Rang 10 zufrieden geben. In Durchgang zwei war Jasikonis beim Start ganz vorne dabei, stürzte jedoch noch in der ersten Kurve und musste sich von ganz hinten durchs Feld kämpfen. "Es lief recht gut und ich hatte schon viele Plätze gut gemacht, als ich leider erneut stürzte und mich schließlich mit Platz 17 abfinden musste."

Ein starkes Rennen lieferte Mike Stender (Team Castrol Power 1 Moto-Base) in der EMX250 Europameisterschaft ab. Obwohl der Eutiner in beiden Rennen keine optimalen Starts erwischte, konnte er die Einzelergebnisse 7 und 8 nach Hause bringen und durfte sich damit über Tagesrang 6 freuen.

Larissa Papenmeier startete in Frankreich für das Team Twenty Suspension Suzuki in der Motocross Weltmeisterschaft der Damen. Mit den Plätzen 3 und 5 schrammte die 27-Jährige denkbar knapp am Podium vorbei, zeigte sich aber dennoch zufrieden mit dem vierten Gesamtrang.

Der nächste Grand Prix findet am 11. Juni in Orlyonok/RUS statt.

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