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TÜV Rheinland: Digitale Weiterbildung im eigenen Arbeitsumfeld erleben

TÜV Rheinland: Digitale Weiterbildung im eigenen Arbeitsumfeld erleben Posted on 24. Februar 2017

Auch in der betrieblichen Weiterbildung hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten. So kann mit Digital Learning die Wissensvermittlung individuell auf die Lernbedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sowie unabhängig von Zeit und Ort umgesetzt werden. Kosten- und Zeitersparnisse, beispielsweise durch wegfallende Anfahrten zu externen Seminarveranstaltungen, zählen zu den vielfältigen Vorteilen für Unternehmen und Beschäftigte. Außerdem lassen sich betriebsrelevante Inhalte mit digitalen Lernformaten schneller vermitteln und einfacher aktualisieren. „E-Learning hat dann nachhaltigen Erfolg, wenn es in die Unternehmensstrategie eingebettet und fester Bestandteil der Personalentwicklung ist“, sagt Christoph Hieber, E-Learning-Experte bei TÜV Rheinland. „Denn Lernerfolg bedeutet nicht nur, dass wir etwas wissen, sondern dass wir dieses Wissen auch anwenden können. Deshalb brauchen Unternehmen Lernstrategien, die nicht nur Kenntnisse vermitteln, sondern dazu befähigen, entsprechend im Berufsalltag zu handeln.“

Lernen spielerisch in den Berufsalltag integrieren
Damit dieses sogenannte transferorientierte Lernen gelingt, sind Personalabteilungen und Führungskräfte gleichermaßen gefragt. „Sie müssen den Rahmen schaffen, in dem Mitarbeiter eigene Lernerfahrungen machen und sich mit anderen austauschen können.“ Dies gelingt beispielsweise mit digitalen Lernstrategien wie Blended Learning (integriertem Lernen) und Serious Gaming. Blended Learning vereint die Vorteile elektronischen Lernens mit denen von Präsenzveranstaltungen, indem es verschiedene Medien und Methoden kombiniert. Die Teilnehmer profitieren dabei von der Effektivität und Flexibilität elektronischer Lernformen und gleichzeitig vom Austausch mit anderen Lernenden und dem Trainer. Serious Gaming vermittelt Wissen mithilfe von spielerischen Elementen. „Es versetzt den Nutzer in eine virtuelle Welt, die seinem beruflichen Umfeld ähnelt“, so Christoph Hieber. „Anstatt vorbereitete Lerninhalte nur zu konsumieren, kann er deren Anwendung bei der Lösung praxisnaher Aufgaben direkt erproben. Erfahrungsgemäß motiviert das die Teilnehmer in besonderem Maße und der Lernerfolg ist wesentlich höher.“ Serious Gaming eignet sich für heterogene Zielgruppen. So hat die TÜV Rheinland Akademie beispielsweise Planspiele für Führungskräfte ebenso wie für Schüler sowie Produkt- und Verkaufstrainings entwickelt und dafür bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Weitere Informationen auch unter www.tuv.com/wls im Internet.

Über TÜV Rheinland

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit über 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.600 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte und Prozesse für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com im Internet.


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