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	<title>Firma GreenGate, Autor bei Pressewissen</title>
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	<item>
		<title>„Software darf komplex sein, ihre Anwendung nicht</title>
		<link>https://www.pressewissen.de/2021/05/21/software-darf-komplex-sein-ihre-anwendung-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma GreenGate]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 08:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geht professionelle, IT-gestützte Instandhaltung auch einfach? Und wenn ja, für wen gilt das: den Instandhalter, den Lageristen, den Betriebsmeister, den Werksleiter, für die IT oder die Geschäftsführung? Zuletzt: Wie definiert man in diesem Kontext einfach? Martin Gerwens, Vorstand der GreenGate AG und Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, äußert sich im Interview zum menschenzentrierten Leitbild...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pressewissen.de/2021/05/21/software-darf-komplex-sein-ihre-anwendung-nicht/" data-wpel-link="internal">„Software darf komplex sein, ihre Anwendung nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pressewissen.de" data-wpel-link="internal">Pressewissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Geht professionelle, IT-gestützte Instandhaltung auch einfach? Und wenn ja, für wen gilt das: den Instandhalter, den Lageristen, den Betriebsmeister, den Werksleiter, für die IT oder die Geschäftsführung? Zuletzt: Wie definiert man in diesem Kontext einfach? Martin Gerwens, Vorstand der GreenGate AG und Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, äußert sich im Interview zum menschenzentrierten Leitbild der browsergestützten Instandhaltungssoftware GS-Web. Das Tool geht auf GreenGate mit Sitz in Deutschland (Windeck) und der Schweiz (Seengen) zurück. GreenGate entwickelt seit 2000 hoch anpassungsfähige Softwarelösungen für die Instandhaltung von Anlagen und Infrastrukturen.</p>
<p><b>GreenGate verpasst seiner Software GS-Web als Lösung für mobile Instandhaltungsstrategien den Stempel „Radikal einfach“. Was steckt dahinter?</b></p>
<p>Martin Gerwens: Zunächst die Erkenntnis, dass die Komplexität der Anwendung drastisch reduziert werden muss. Und zwar für jeden, der sie im Unternehmen nutzt. Der Wert einer Applikation materialisiert sich doch erst mit seiner Anwendung, nicht in seinen Möglichkeiten.</p>
<p><b>Das heißt?</b></p>
<p>Die Software selbst darf komplex sein, ihre Anwendung nicht. Im Gegenteil: Sie muss sehr einfach sein. Denn das ist die andere Seite der Intelligenz. Es geht immer um Algorithmen und es geht immer um die User, also den Menschen. Wir als Softwareschmiede sind so zu sagen die dritte Seite, der schmale Rand der Medaille, der zwischen Vorder- und Rückseite für Intelligenz, für Speed, für Konsistenz und gegenseitiges Verständnis sorgt.</p>
<p><b>GS-Web wird folgerichtig als Deployment-Lösung bezeichnet. Was heißt das?</b></p>
<p>Der Nutzer befasst sich ausschließlich mit einer intuitiv bedienbaren Oberfläche, sonst nichts. Features &amp; Functions gibt es nur in definierten homöopathischen Dosen.</p>
<p><b>Wie hat man sich das in der Praxis vorzustellen?</b></p>
<p>GS-Web ist eine browsergestützte IT-Anwendung: Instandhalter loggen sich über das Intra- oder Internet auf einer Website ein und legen in der vorstrukturierten Anwendung einfach los. Dafür brauchen sie neben einem Smartphone, Tablet oder Desktop-PC allenfalls eine kurze Einweisung. Der Rest ist selbsterklärend.</p>
<p><b>Mobile Lösungen von GreenGate unterstützen primär Servicetechniker und Monteure bei der Auftragsabwicklung vor Ort. Im Regelfall sind aber etliche Stakeholder im Unternehmen bei Prozessen zu Instandhaltung und B</b><b>etriebsführung involviert.</b></p>
<p>Absolut richtig. Instandhalter, Lageristen, Disponenten, Meister und Betriebsleiter, die Geschäftsführung, die IT – alle sind beteiligt, auch weil sie es können, da GS-Web browserbasiert und damit unabhängig vom Arbeitsplatz läuft. Natürlich sind wir uns auch darüber im Klaren, dass unser „Radikal einfach“ für einen IT-Admin oder Informatiker etwas anderes bedeutet als für einen Schweißer, Maschinenschlosser oder den Betriebswirtschaftler im Controlling.</p>
<p><b>Was schließen Sie daraus?</b></p>
<p>Dass man GS-Web zwar aufs gesamte Unternehmen ausrollen kann, die Software aber nach wie vor für jeden individualisierbar sein muss, damit sie einfach und schlank in der Handhabung bleibt. Individualisierbar bedeutet beides: Zum einen lassen sich Informationen und Funktionalitäten aufgabengerecht einrichten. Zum anderen erfolgt die Gestaltung der Anwendung nicht nur responsiv und damit optimiert für jedes Endgerät, sondern auch optimiert für jeden Endnutzer, also anwendungs- und nutzerbezogen. Beides gehört zusammen und macht in erfahrener Abwägung eine professionelle, praxistaugliche IT-Lösung aus.</p>
<p><b>Wie handhabt GreenGate den Spagat zwischen voller Funktionalität, einfacher UX/UI und einer hochgradig individuellen Auslegung der Software?</b></p>
<p>Die Benutzeroberfläche können wir dafür ziemlich umfangreich konfigurieren. So lassen sich für jeden Anwender die genau richtigen Inhalte zur Verfügung zu stellen. Nicht weniger, aber vor allem nicht mehr, um nichts unnötig zu verkomplizieren. Die Sichtbarkeit von Objekten, Mitarbeitern und Ressourcen lässt sich dabei über Benutzerberechtigungen steuern. Das heißt dann auch, dass sich GS-Web als Kundenportal oder Portal für Fremddienstleister eignet.</p>
<p><b>Picken wir uns vier Rollen im Unternehmen heraus. Was macht der Disponent, was der Instandhalter und was der Meister oder Geschäftsführer in GS-Web?</b></p>
<p>Starten wir mit der Geschäftsführung. Sie schaut sich gerne Echtzeit-Dashboards an. Dashboards sind Tachos der Instandhaltung, sie bereiten Kennzahlen zu Instandhaltungsprozessen, Störungen, Ausfällen etc. grafisch auf. Meist ist es weniger die operative Instandhaltungstätigkeit oder der technische Background selbst, die für die Firmenleitung von Interesse sind. Das ist vor allem für die Geschäftsführung nur dann von Belang, wenn es um Wirtschaftlichkeit und Sicherheit geht.</p>
<p><b>Einen Überblick verschaffen Dashboards aber auch dem Werksleiter oder Betriebsmeister.</b></p>
<p>Absolut, das Informationsgebot gilt für den Leiter der Instandhaltung ganz grundsätzlich, weil er ja verantwortlich ist. Er kann in GS-Web schon morgens beim Frühstück die Ereignismeldung zur Schichtübergabe einsehen oder in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit den aktuellen Stand checken. Oder zwischendurch prüfen, was los ist. Oder in Besprechungen über das Tablet auf Live-Daten zugreifen. Diese Gruppe GS-Web-Nutzer steigt bei Bedarf detaillierter ein, wenn sie bei Monitoring oder Nachbereitung der Aufgaben sieht, dass es irgendwo hakt. Das System bietet aber auch Tools zur Aufgabenvorbereitung. So oder so ist auf Leitungsebene Transparenz gefragt, damit Fortschritte eingesehen und fundierte Entscheidungen getroffen werden können.</p>
<p><b>Und der Disponent?</b></p>
<p>Ihm geht es grob skizziert um die Einsatzplanung mobiler Ressourcen. Also die digitale Aufgabenverteilung, die früher mündlich und per Klemmbrett erfolgte. Dafür bietet GS-Web die Funktionen Tourenmanagement, Arbeitspakete und Auftragskalender. Grundsätzlich werden Faktoren wie Qualifikation, Termine, Touren etc. berücksichtigt. Und über die Kartenintegration mit Visualisierung des Objektstatus lässt sich auch spontan disponieren.</p>
<p><b>Zuletzt der Instandhalter selbst.</b></p>
<p>Ihm steht das große Ganze zur Verfügung mit mobilem Zugriff auf alle Informationen zu Objekten und Anlagen, Checklisten, Karten, Reports etc. Der Instandhalter kann vor Ort von Protokoll und Video über Folgeauftrag bis Stammdaten alles ins System einpflegen und quittiert zugleich geleistete Arbeit. Gleiches gilt für die Lageristen. Sie erhalten alle Informationen rund um die Aufgabenerledigung, und das sehr kompakt und übersichtlich. Im Gegenzug erfolgt die Dokumentation automatisch.</p>
<p><b>Was für Endgeräte empfehlen Sie für die Servicetechniker im Feld?</b></p>
<p>Faustregel: Bei Massenaufträgen im Netz mit kleinvolumigen Checklisten reicht ein Smartphone, bei komplexeren Assets wie Maschinen oder Pumpwerken ist ein Tablet der Client der Wahl. Wobei GS-Web auch bei kleineren Arbeiten sehr, sehr viel Informationen zur Verfügung stellen kann.</p>
<p><b>Die IT selbst begegnet jedem neuen System mit gewissen Vorbehalten. Im Fall GS-Web berechtigt?</b></p>
<p>Nicht wirklich, und wir sind vom Fach, wir können das valide beurteilen. Die Browser-Technologie macht alles einfacher, zumal man auch bei den Endgeräten außer einem Browser wie MS Edge, Chrome, Firefox oder Safari keine weitere Software braucht. So steht das System berechtigten Benutzern sofort zur Verfügung. Die Installation im Microsoft Internet Information Server ist ziemlich einfach, Updates zu Funktion und Sicherheit erfolgen automatisch.</p>
<p><b>Da GS-Web arbeitsplatzunabhängig funktioniert und ohne große Schulung genutzt werden kann: Kommen da nicht noch ganz andere Nutzergruppen in Betracht?</b></p>
<p>Sicher, der Benutzerstamm lässt sich erweitern, wobei Fremddienstleister das Tool für die Instandhaltung selbst, für Aufgabenquittierung etc. eh schon gern nutzen. Aber auch Kunden unserer Kunden könnten so den aktuellen Stand der Instandhaltung, anstehende Termine, Rechnungen oder Freigaben kommunizieren. Einbezogen werden müssen weitere interne Anwender. Wie die Produktion bei der Mangelerfassung, die kaufmännische Abteilung in Sachen Kosten, Dokumentation und Freigaben oder der Werksleiter, wenn es um eine Verfügbarkeitsanzeige und anstehende Arbeiten geht. Alles denkbar, alles sehr sinnvoll.</p>
<p><b>Die Konsolidierung heterogener Softwarelandschaften galt einige Jahre als Nonplusultra. Wo verorten Sie da GS-Web?</b></p>
<p>Das ist schon allein auf Grund der Webtechnologie von GS-Web kein wirklich großes Thema mehr. Denn die ist prädestiniert für die Integration unterschiedlicher Techniken und Daten, das Zusammenwachsen mit Systemen wie GIS, DMS und ERP. Das kommt der Kernforderung nach End-to-End-Einbindungen nach. Es geht doch darum, dass man Daten mehrfach nutzt, dass man sich Doppelarbeit erspart und dass die Daten korrekt übertragen werden, beispielsweise vom GreenGate Instandhaltungssystem GS-Web ins ERP-System von SAP.</p>
<p><b>Die Systeme werden demnach – bi- oder unidirektional – offener.</b></p>
<p>Die flexible Interaktion basiert darauf, dass sich dank Webtechnologie Informationen einfach und mobil austauschen lassen. Der Mehrwert ist schnell erklärt. Nehmen wir ein Pumpwerk: Mit unserer Technologie kann man demjenigen, der ein Prozessleitsystem betreibt, die Liste der letzten Wartungen zur Verfügung stellen. Zum Beispiel, weil er feststellt, dass gerade eine Pumpe schwächelt. Das ist zunächst wie ein geteilter Bildschirm, weil das genau die gleichen Informationen sind, die auch der Instandhalter in GS-Web nutzt.</p>
<p><b>Keine Diskussion zur Neuzeit der Instandhaltung ohne Schlagwortzutaten wie Industrie 4.0, Datenbrillen oder Predictive Maintenance.</b></p>
<p>Wir empfehlen, da cool zu bleiben und nur das anzuwenden, was zweifelsfrei Sinn macht. Speziell GS-Web bringt alles mit, um Techniken wie maschinelles Lernen, Bilderkennung und Augmented Reality in die tägliche Arbeitspraxis einzubinden. Kurz gefasst: Wir geben diesen neuen Technologien ein Zuhause.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die GreenGate AG</div>
<p>GreenGate &#8211; Wir digitalisieren. Betriebsf&uuml;hrung | Services | Instandhaltung</p>
<p>Die GreenGate AG wurde 2000 in Windeck gegr&uuml;ndet und ist als Systemhaus und Dienstleister f&uuml;r Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Strukturen t&auml;tig. </p>
<p>Wenn es darum geht, Betriebsabl&auml;ufe zu organisieren und Informationen zu strukturieren, steht GreenGate als fachkundiger Partner tatkr&auml;ftig zur Seite. Eine fortw&auml;hrend transparente und faire Zusammenarbeit ist hierbei die Grundlage einer erfolgreichen Projektumsetzung.</p>
<p>Auf diese Weise gelingt es, gemeinsam mit unseren Partnern und unseren Kunden, &quot;Starke L&ouml;sungen f&uuml;r die Aufgaben von morgen&quot; zu realisieren und fortlaufend zu verbessern.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>GreenGate AG<br />
Alte Br&uuml;cke 6<br />
51570 Windeck<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrich Kläsener<br />
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</div>
<div class="pb-contact-item">Sarah Petrovic<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/greengate-ag/Software-darf-komplex-sein-ihre-Anwendung-nicht/boxid/1060208" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der GreenGate AG</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/greengate-ag" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der GreenGate AG</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---15/1060208.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pressewissen.de/2021/05/21/software-darf-komplex-sein-ihre-anwendung-nicht/" data-wpel-link="internal">„Software darf komplex sein, ihre Anwendung nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pressewissen.de" data-wpel-link="internal">Pressewissen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Browserbasierte IT-Anwendung &#8211; im Prinzip: &#8222;Radikal einfach&#8220;</title>
		<link>https://www.pressewissen.de/2021/04/27/browserbasierte-it-anwendung-im-prinzip-radikal-einfach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma GreenGate]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 08:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Offshore-Spezialisten machen es. Versorger machen es. Industrie-Dienstleister machen es auch. Sie managen ihre Instandhaltung und Betriebsführung keineswegs einheitlich, sondern teils softwaregestützt, teils mit Klemmbrett, Zettel und Stift, teils hybrid. Um den Einstieg in eine durchgehend softwaregestützte Instandhaltung drastisch zu vereinfachen, setzt die GreenGate AG auf browsergestützte IT-Anwendungen wie GS-Web. Der User hat in GS-Web mit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pressewissen.de/2021/04/27/browserbasierte-it-anwendung-im-prinzip-radikal-einfach/" data-wpel-link="internal">Browserbasierte IT-Anwendung &#8211; im Prinzip: &#8222;Radikal einfach&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pressewissen.de" data-wpel-link="internal">Pressewissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Offshore-Spezialisten machen es. Versorger machen es. Industrie-Dienstleister machen es auch. Sie managen ihre Instandhaltung und Betriebsführung keineswegs einheitlich, sondern teils softwaregestützt, teils mit Klemmbrett, Zettel und Stift, teils hybrid. Um den Einstieg in eine durchgehend softwaregestützte Instandhaltung drastisch zu vereinfachen, setzt die GreenGate AG auf browsergestützte IT-Anwendungen wie GS-Web. Der User hat in GS-Web mit nichts außer der sehr einfachen Oberfläche der Anwendung zu tun. Das Tool geht auf die GreenGate AG mit Sitz in Deutschland (Windeck) und der Schweiz (Seengen) zurück. GreenGate entwickelt seit 2000 hoch anpassungsfähige Softwarelösungen für die Instandhaltung von Anlagen und Infrastrukturen.</p>
<p><b>Einfaches Prinzip: ins Web, einloggen, loslegen</b></p>
<p>Funktionsweise von GS-Web: Instandhalter loggen sich über das Intra- oder Internet im Smartphone, Tablet oder Desktop-PC auf einer Website ein und legen in der vorstrukturierten Anwendung sofort los. Kartendienste führen zum Ziel. Umfangreiche Checklisten leiten die Instandhaltungs-Aufgaben an. Hinterlegt sind weiterhin Informationen wie digitale Zwillinge von Produkten, Prozessen und Anlagen, Handbücher, Zertifikate, Betriebsanweisungen etc.; die Dokumentation der geleisteten Arbeit erfolgt parallel direkt im System, das im Grundsatz ein Anzeigen, Bearbeiten und Analysieren von Inhalten ermöglicht. Das Bereitstellen von Dokumenten ist ebenso einfach wie das mobile Erfassen von Objekten und deren Attributen. Auf den mobilen Clients lassen sich alle wichtigen Scan-Möglichkeiten wie Barcodes, QR-Codes und NFC/RFID-Tags nutzen. Sprachnachrichten, Videos zur Dokumentation oder das Einstellen von Schadensfotos werden zur einfachen Nebensache.</p>
<p><b>Soziologisch konzipiert: bottom up statt top down</b></p>
<p>Das neu aufgesetzte Tool der GreenGate AG entspricht der Erkenntnis, dass weniger das top down verordnete Werkzeug der zentrale Erfolgsfaktor ist, sondern die Menschen und deren Mindset. „Das von oben verordnete ´Einfach mal machen´ hat speziell in den letzten Jahren für viel Frust im Instandhaltungs-Umfeld und in den IT-Abteilungen der Unternehmen gesorgt“, so Frank Lagemann, Vorstandvorsitzender der GreenGate AG: „vor allem, weil mit dem lockeren Spruch die Vorstellung von Selbstläufern verbunden war. Das ist mit komplexen IT-Systemen aber nicht machbar.“ Frank Lagemann ist der Auffassung, dass die Komplexität bei der digitalen Transformation der Instandhaltung erheblich reduziert werden muss. „Wir müssen bei aller Konsequenz empathisch agieren, also voraussetzungs-, aber nicht kopflos und auch nicht komplett oversized, wie die vielen fehlgeschlagenen AR-, VR- und Predictive Analytics-Projekte aufzeigen.“ Gerade handwerklich geprägte Instandhalter – Maschinenschlosser, Elektroniker, Bereichsmeister, Lageristen, Schweißer – forderten zu Recht einen einfachen Einstieg in eine softwaregestützte Aufgabenabarbeitung: „Bei der Konzeptionierung von GS-Web gingen wir davon aus, dass der End-Nutzer das System nicht kennt und auch Neues nicht unbedingt will. Deswegen ist GS-Web als reine Deployment-Anwendung gestaltet, bei der der Nutzer außer mit der intuitiv bedienbaren Oberfläche mit rein gar nichts zu tun hat. Warum auch? Wir wollen nur einen einfachen Einstieg und die Nutzung der Anwendung, mehr braucht es doch gar nicht.“ Da passt es ins Bild, dass die Synchronisation mit der zentralen Datenbank beim Online-Einsatz automatisch in Echtzeit vorgenommen wird.</p>
<p><b>Versorger, Solarparks, Windkraft, Industrie</b></p>
<p>Aktuell eingesetzt wird GS-Web von Flächenversorgern, Solarpark-Instandhaltern, von Offshore-/Onshore-Dienstleistern aus dem Windkraft-Segment und Betrieben der Prozessindustrie mit weit verteilten Infrastrukturen. „Das hängt auch damit zusammen, dass gerade diese Branchensegmente oft Fremddienstleister mit einbinden, Schulungen aus Ressourcengründen aber flachfallen. Anwender benötigen bei GS-Web nur eine Einweisung. Im Prinzip ist es radikal einfach gedacht.“ Das prädestiniert das Immer-und-überall-Tool zunächst für den Einsatz bei Instandhaltern oder Lagermitarbeitern, wobei sich die Features &amp; Functions beliebig skalieren lassen. Die Benutzeroberfläche kann umfangreich konfiguriert werden, um für jeden Anwender rollenbasiert genau die richtigen Inhalte zur Verfügung zu stellen. Benutzerberechtigungen steuern die Sichtbarkeiten von Objekten, Mitarbeitern und Ressourcen. Als zentrale Anlaufstelle für das Auftragsmanagement, die Ereignismeldung oder das Auswerten von Daten und Prozessen ist GS-Web prädestiniert für das Arbeiten im Team. Über eine neue Funktion lassen sich Aufgaben parallel statt ausschließlich sequenziell bearbeiten.</p>
<p><b>Blick in die tägliche Instandhaltungs-Praxis</b></p>
<p>Was alles möglich ist mit GS-Web? Objektverwaltung mit direktem Zugriff auf Betriebsobjekte, Aufgaben und Personen, Dokumentenmanagement, Reporting und Analyse, Ressourcenplanung und neben Materialwirtschaft auch der End-to-end-Datenaustausch mit beispielsweise Enterprise-Resource-Planning-Systemen. Damit bietet GS-Web von der klassischen Mängelerfassung und Zählerablesung über die rechtssichere Einhaltung von Normen und Standards bis hin zur Aufgabenquittierung externer Techniker die ganze Bandbreite heutiger Betriebsführung. Die Anwendung lässt sich ohne Weiteres als Steuerungsinstrument und Informationsplattform nutzen. Beispielsweise vom Instandhaltungs-Leiter, der sich bei der morgendlichen Zugfahrt zur Arbeit am Tablet schon einmal einen Überblick über den aktuellen Stand in der Produktion verschafft. Vom Betriebsmeister, der zwischendurch in Kläranlage A auf dem Smartphone prüft, was in Pumpwerk 137 rund 25 Kilometer entfernt aktuell passiert. Oder vom Schichtleiter am stationären PC, der Fremddienstleister punktgenau zu anstehenden Terminen und Aufgaben, aktuellem Stand der Instandhaltung, Rechnungen, Freigaben etc. informiert.</p>
<p><b>Nutzen für alle: GS-Web als integrative Plattform</b></p>
<p>Frank Lagemann: „Es ist immer auch von Vorteil, bei Nachfragen, täglichen oder wöchentlichen Besprechungen ad hoc auf die notwendigen Informationen zurückgreifen zu können.“ Er führt weiter aus: „Die Kombination aus mobil, responsiv und vor allem anderen einfach eröffnet demnach etliche Einsatzszenarien, die auch instandhaltungsferne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über GS-Web je nach Rechtekonzept einbinden.“ Die Produktion kann in GS-Web in Echtzeit an der Mangelerfassung mitarbeiten und sich mit der Instandhaltung terminlich abstimmen. Die kaufmännische Abteilung wiederum erhält Einblick in Kosten und Projekte und informiert über erteilte Freigaben.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die GreenGate AG</div>
<p>GreenGate &mdash; wir digitalisieren.<br />
Die GreenGate AG mit Sitz in Deutschland (Windeck) und der Schweiz (Seengen) entwickelt seit dem Jahr 2000 hoch anpassungsf&auml;hige und innovative Softwarel&ouml;sungen f&uuml;r die Instandhaltung von Anlagen und Infrastrukturen. Der Kundenkreis aus produzierender Industrie sowie Energie-, Wasserwirtschaft und Windbranche (400 Unternehmen &ndash; 4.500 Arbeitspl&auml;tze) nutzt die Software GS-Service im Bereich des technischen Anlagen- und Ersatzteilmanagements, der Instandhaltungsplanung sowie f&uuml;r Betriebsf&uuml;hrungsaufgaben.</p>
<p>Wenn es darum geht, Betriebsabl&auml;ufe zu organisieren und Informationen zu strukturieren, steht GreenGate als fachkundiger Partner tatkr&auml;ftig zur Seite. Eine fortw&auml;hrend transparente und faire Zusammenarbeit ist hierbei die Grundlage einer erfolgreichen Projektumsetzung.</p>
<p>Auf diese Weise gelingt es, gemeinsam mit unseren Partnern und unseren Kunden, &bdquo;Starke L&ouml;sungen f&uuml;r die Aufgaben von morgen&ldquo; zu realisieren und fortlaufend zu verbessern.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>GreenGate AG<br />
Alte Br&uuml;cke 6<br />
51570 Windeck<br />
Telefon: +49 (2243) 92307-0<br />
Telefax: +49 (2243) 92307-99<br />
<a href="http://www.greengate.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.greengate.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrich Kläsener<br />
Redakteur<br />
Telefon: +49 (2243) 92307 19<br />
E-Mail: &#117;&#046;&#107;&#108;&#097;&#101;&#115;&#101;&#110;&#101;&#114;&#064;&#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#098;&#114;&#105;&#100;&#103;&#101;&#115;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Sarah Petrovic<br />
Kommunikation<br />
Telefon: +49 (2243) 92307 16<br />
Fax: 02243-92307-99<br />
E-Mail: &#115;&#046;&#112;&#101;&#116;&#114;&#111;&#118;&#105;&#099;&#064;&#103;&#114;&#101;&#101;&#110;&#103;&#097;&#116;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/greengate-ag/Browserbasierte-IT-Anwendung-im-Prinzip-Radikal-einfach/boxid/1055427" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der GreenGate AG</a>
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		<title>„Instandhalter drehen zwar auch an Schrauben, in erster Linie aber an der Rendite“</title>
		<link>https://www.pressewissen.de/2020/08/24/instandhalter-drehen-zwar-auch-an-schrauben-in-erster-linie-aber-an-der-rendite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma GreenGate]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frank Lagemann ist Vorstandsvorsitzender der GreenGate AG (D/CH). Der 56-jährige Diplom-Ingenieur gilt als Entrepreneur moderner, hoch anpassungsfähiger IT-Lösungen für die Instandhaltung und ist u. a. Mitglied des Forschungsbeirats des FIR e. V. an der RWTH Aachen (Forschungsinstitut für Rationalisierung). Die gemeinnützige, branchenübergreifend tätige Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der IT-gestützten Betriebsorganisation hat mit „Return on Maintenance...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Frank Lagemann ist Vorstandsvorsitzender der GreenGate AG (D/CH). Der 56-jährige Diplom-Ingenieur gilt als Entrepreneur moderner, hoch anpassungsfähiger IT-Lösungen für die Instandhaltung und ist u. a. Mitglied des Forschungsbeirats des FIR e. V. an der RWTH Aachen (Forschungsinstitut für Rationalisierung). Die gemeinnützige, branchenübergreifend tätige Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der IT-gestützten Betriebsorganisation hat mit „Return on Maintenance – Paradigmenwechsel in der Instandhaltung durch Industrie 4.0“ ein Weg weisendes Konzeptpapier vorgelegt. Frank Lagemann äußert sich im Interview zu den Hintergründen des vor allem perspektivisch neuen Ansatzes.</p>
<p><b>Instandhaltung 1980 und Instandhaltung im 4.0-Jahr 2020. Wo liegt der große Unterschied?</b></p>
<p>Frank Lagemann: In der Instandhaltungsstrategie. Früher reparierten Instandhalter in erster Linie entstandene Schäden. Anlagen wurden faktisch mehr auf Crash gefahren und weit weniger vorausschauend überwacht und gewartet. Heute umfasst der Instandhaltungsmix reaktive, präventive und prädiktive Maßnahmen – alles digital gestützt, denn Industrie 4.0 liefert ja die richtigen Instrumente.</p>
<p><b>Ist der Strategieschwenk Ursache oder Folge der Digitalisierung?</b></p>
<p>Beides. Klar ist, dass zum Beispiel bei vollen Auftragsbüchern höchste Anlagenverfügbarkeit erste Priorität ist. Das war 1980 genauso wie heute. Nur dass damals die Möglichkeiten der smarten Instandhaltung für höhere Anlagenverfügbarkeit eben sehr limitiert waren.</p>
<p><b>Wann ist Instandhaltung smart?</b></p>
<p>Wenn sie den ausgegebenen Zielen entspricht. Lange Anlagenlaufzeiten mit hohem Durchsatz, hohe Anlagenlebensdauer, Energieeinsparung, Betriebssicherheit, Kosteneffizienz, Rechtssicherheit – das alles sind wesentliche Instandhaltungsfaktoren, die sich durch die neue digitale Transparenz individuell bewerten und gewichten lassen. Davon ausgehend werden die Strategien definiert und die jeweiligen Instandhaltungsprozesse gefahren: vorbeugend, zustandsorientiert, intervallbasiert, zuverlässigkeits- oder ereignisorientiert.</p>
<p><b>Inzwischen wird ganz gerne mal die Pareto-Regel ins Spiel gebracht, nach der sich die Instandhaltung produktionsbezogen auf die 20 % der Anlagen konzentrieren soll, die 80 % der Ausfälle verursachen.</b></p>
<p>Ein probater und pragmatischer Ansatz, wenn man nach einer Kritikalitätsanalyse erkennt, dass die Anzahl der kritischen Bauteile einfach zu groß ist, um jede Eventualität ausschließen zu können. Auch hier gilt wie für jedes andere Instandhaltungs-Konzept: Ohne den Transfer der relevanten Stamm- und Prozessdaten in professionelle IT-Systeme für Instandhaltungsplanung und -steuerung ist Instandhaltung 4.0 kaum möglich.</p>
<p><b>Warum?</b></p>
<p>Im Kern geht es doch darum, aus im Grunde nichts sagenden Daten intelligente Informationen zu machen, so genannte Smart Data, die die Grundlage für valide unternehmerische Entscheidungen darstellen. Ohne Softwarelösungen wie GS-Service wäre das undenkbar, denn auch erst dann wird die Einbettung der Instandhaltungsdaten in die digitalen Netzwerke vor Ort möglich. Das beginnt mit der Erfassung von Zustandsdaten und reicht bis hin zur dynamischen Erfassung und Verarbeitung von sich permanent verändernden Produktionsparametern im laufenden Betrieb. Noch weiter reichende Lifecycle-Szenarien wie die Direkt-Verbindung des Anlagenbetreibers zum Anlagenhersteller – also des Instandhalters vom Point of Repair direkt in die Konstruktionsabteilung des Maschinen- und Anlagenbauers – machen auch nur digital gestützt Sinn.</p>
<p><b>Wenn wir die Rückführung von Daten in die Entwicklung einmal außer Acht lassen und im Unternehmen selbst bleiben: Um die Wertschöpfung zu steigern, ist die Vernetzung der Instandhaltung mit beispielsweise der Produktion oder dem Einkauf inzwischen gängige Praxis. Trotzdem gilt Instandhaltung immer noch als reine Kostenstelle.</b></p>
<p>Kurioserweise ja. Der Wertbeitrag der Instandhaltung wird verkannt, auch weil das Potenzial nicht eindeutig benannt wird. Das liegt daran, dass die Datenbasis fehlt, anhand derer man die Potenziale der Instandhaltung quantifizieren könnte. Immerhin: Dass es positive Wechselwirkungen gibt, die unmittelbar von der Instandhaltung ausgehen, wie reduzierte Betriebskosten und verlängerte Asset-Nutzung, ist zumindest bekannt. Dass primär digital gestützte Instandhaltung die so genannten Latenzzeiten – die Verzögerungen in klassisch-analogen Geschäftsprozessen – drastisch verkürzt, ist ebenfalls angekommen.</p>
<p><b>Das FIR an der RWTH Aachen – Sie sitzen im Forschungsbeirat – hat im Whitepaper Return on Maintenance zwei Wege aufgezeigt, wie der Wertbeitrag der Instandhaltung messbar gemacht werden kann. Wie?</b></p>
<p>Ganz einfach. Direkt sichtbar zeigt die Rendite aufs eingesetzte Kapital, auch Return on Capital Employed oder ROCE genannt, den Wertbeitrag der Instandhaltung an. Vereinfacht ausgedrückt lässt sich damit messen, wie profitabel ein Unternehmen zum Beispiel mit seinen Anlagen und Maschinen umgeht. Um die Rendite zu ermitteln, setzt man das operative Ergebnis ins Verhältnis zum investierten Kapital.</p>
<p><b>Welchen Einfluss hat die Instandhaltung auf die Rendite?</b></p>
<p>Erheblichen, und zwar direkt und indirekt. Das operative Ergebnis, der Renditeparameter im Zähler, wird ganz konkret beeinflusst durch Instandhaltungskosten, Stillstandskosten, die Ausschuss- und Fehlerrate und so weiter. Diese Kosten – abgezogen vom Umsatz – ergeben das operative Ergebnis. Beim investierten Kapital wiederum, dem Renditeparameter im Nenner, werden die Maschinenlebensdauer, Ersatzteil- und Materialbestände, Assetbestände etc. berücksichtigt. Diese Aspekte haben großen Einfluss auf das Anlage- und Umlaufvermögen, also in Summe das investierte Kapital.</p>
<p>Setzt man nun das operative Ergebnis mit dem investierten Kapital ins Verhältnis, erhält man die Rendite nach dem ROCE-Ansatz, die das Unternehmen abwirft. Jetzt erkennt man unschwer: Die Rendite liegt in großen Teilen im Verantwortungsbereich der Instandhalter. Aufwände, Umsätze und Anlagevermögen hängen sehr konkret und maßgeblich von der Instandhaltung ab.</p>
<p><b>Worum geht es beim Return on Maintenance-Ansatz (ROM) des FIR?</b></p>
<p>Im Prinzip bringt der ROM plakativ auf den Punkt, was der Renditeansatz im Detail aufzeigt: Die Instandhaltung ist die Abteilung mit dem größten Hebel für den Unternehmenswert. Instandhalter drehen zwar auch an Schrauben, in erster Linie aber an der Rendite.</p>
<p><b>Setzen Institutionen – ob gewinnorientierte aus der freien Wirtschaft oder in kommunaler Trägerschaft – auf erprobte IT-Lösungen in der Instandhaltung, kann die Rechnung letztlich so aussehen: Mit geringerem Instandhaltungsbudget gelangen sie zu ökonomisch besseren Ergebnissen. Korrekt?</b></p>
<p>Ja. Richtig angepackt, wird die Rendite höher, dadurch steigt der Unternehmenswert. Das gelingt Unternehmen allerdings nur mit dem Blick über den Tellerrand. Ein Beispiel: Anstatt der direkten Kosten für Personal und Material sollten auch die Ausfallfolgekosten in der Produktion für die Wahl der Instandhaltungsstrategie herangezogen werden.</p>
<p><b>Was ist Grundvoraussetzung für eine Instandhaltung, die ihren Beitrag zur Wertschöpfung drastisch steigern will?</b></p>
<p>Drei Punkte sind hervorzuheben: erstens Transparenz auf Basis digitaler, smarter Informationen. Das wiederum setzt zweitens den Einsatz von Spezialistensoftware voraus, die die relevanten Prozesse monetär abbilden kann. Und natürlich braucht es den Mut, daraus die Konsequenzen zu ziehen und die Instandhaltung agil zu gestalten – das bedeutet, dass Unternehmen willens und in der Lage sein müssen, je nach Zielvorgabe reaktive, präventive und prädiktive Instandhaltungsmaßnahmen flexibel zu gewichten und im operativen Geschäft auch genau so durchzuführen.</p>
<p><b>Sie sprechen von einer dynamischen Gewichtung der Aufgaben in der Instandhaltung?</b></p>
<p>Richtig. Grundlage könnten neben dem Produktionsplan eine Risikobewertung der Maschinen, deren Wichtigkeit für die Produktion und der aktuelle Zustand sein.</p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die GreenGate AG</div>
<p>GreenGate &#8211; Wir machen instandhaltung einfach</p>
<p>Die GreenGate AG mit Sitz in Deutschland (Windeck) und der Schweiz (Seengen) entwickelt seit dem Jahr 2000 hoch anpassungsf&auml;hige und innovative Softwarel&ouml;sungen f&uuml;r die Instandhaltung von Anlagen und Infrastrukturen. </p>
<p>Der Kundenkreis aus produzierender Industrie sowie Energie-, Wasserwirtschaft und Windbranche nutzt die Software GS-Service im Bereich des technischen Anlagen- und Ersatzteilmanagements, der Instandhaltungsplanung sowie f&uuml;r Betriebsf&uuml;hrungsaufgaben.</p>
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