Für die Rheinmetall-Division Naval Systems wird die Mangalia-Werft eine wesentliche Rolle beim Bau der vier von der rumänischen Regierung beauftragten Marineschiffe spielen. Dazu gehören zwei 96 Meter lange Hochsee-Patrouillenschiffe sowie zwei 43 Meter lange Taucherunterstützungsschiffe. Zeitgleich soll der Standort als Hub für weitere militärische Schiffbauprojekte dienen. Damit schafft Rheinmetall eine skalierbare Grundlage für zukünftige Projekte in Südosteuropa und stärkt seine Position in einem strategisch wichtigen Markt.
„Mit der Übernahme planen wir einen umfassenden Ausbau und eine Modernisierung der Werft. Unser Ziel ist es, die vorhandene Infrastruktur weiterzuentwickeln, die Produktionsbedingungen zu verbessern und die Kapazitäten an die künftigen Anforderungen anzupassen. Damit soll der Standort langfristig eine wichtige Rolle bei der Umsetzung unserer strategischen Aktivitäten in Südosteuropa übernehmen und unsere industrielle Präsenz vor Ort stärken“, sagte Tim Wagner, CEO der Division Naval Systems.
Der Düsseldorfer Technologiekonzern ist durch die Rheinmetall Automecanica mit Sitz in Mediaș bereits seit 2024 in Rumänien aktiv.
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