Vergangene Woche veranstaltete der FSK gemeinsam mit der Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG den Fachtag Flammschutz im UNESCO-Weltkulturerbe in Alfeld (Leine). Die Begrüßung der Teilnehmenden übernahm Alexander Kuppe, Geschäftsführer der Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG, persönlich. In seinem Vortrag und über den gesamten Tag hinweg präsentierte sich das international agierende Unternehmen modern, innovativ und hochprofessionell. Dieser überzeugende Eindruck vertiefte sich in der anschließenden Vorstellung von Mathias Fischer, Head of Business Development bei der Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG. In seiner Präsentation stellte er aktuelle Herausforderungen und die überzeugenden, technischen und hochwirkungsvollen Lösungsangebote im Bereich Messtechnik und präventivem Brandschutz vor. Auch für ein ansprechendes Rahmenprogramm hatte die Gastgeberin gesorgt: Die Besichtigung des Weltkulturerbes im Bauhausstil, der neuen Produktionshallen, die technischen, explosiven und augenöffnenden Vorführungen zum präventiven Brandschutz sowie der Besuch im PS.Speicher in Einbeck stießen bei den Teilnehmenden durchweg auf Begeisterung.
Imran Waseem von der ICL IP, erklärte die Notwendigkeit in der Branche neue Lösungsansätze im Bereich Flammschutz zu entwickeln. Mit Blick auf das REACH-Bewertungsverfahren der ECHA für TCCP und die zu erwartende Entscheidung Ende 2026 hat ICL IP einen neuen Lösungsansatz entwickelt. Mit dem reaktiven und nicht mehr additiven Flammschutzmittel VeriQuel wurde ein wirksamer Flammschutz entwickelt, der gut zu verarbeiten ist, allen Prüfungen standhält und darüber hinaus auch den Nachhaltigkeitsansprüchen genügt.
Den effektiven Flammschutz mittels Einsatzes einer mineralischen Komponente stellte Angelina Schöffel von der Georg H. Luh GmbH vor. Überzeugend ist Blähgraphit nach ihrer Darstellung nicht nur aufgrund seiner eindrucksvollen und zielgerichteten Wirkung. Im Falle einer Beflammung wird eine Verkrustung gebildet, die das innere Material schützt. Zudem ist Blähgraphit auch ein halogenfreier und REACH-konformer Ansatz des Flammschutzes.
Florian Manske, Dow MobilityScience, stellte eindrücklich und anschaulich die Bedeutung eines effektiven Flammschutzes im Bereich Elektromobilität vor. Bereits die Ausgangslage stellt eine besondere Herausforderung dar: Gefordert sind geringes Gewicht und Volumen, um schnellen und wirkungsvollen Flammschutz zu gewähren. Hier bietet der Werkstoff Polyurethan eine effektive Lösung. Das Material wird um die einzelnen Brennzellen vergossen und verhindert so die Ansteckung und Ausbreitung der Zellen untereinander.
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