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60.000 USD pro Tonne: Welches kanadische Hochgrad-Projekt jetzt helfen könnte, die globale Antimon-Lücke zu schließen

60.000 USD pro Tonne: Welches kanadische Hochgrad-Projekt jetzt helfen könnte, die globale Antimon-Lücke zu schließen Posted on 13. Juli 2026

Der globale Antimonmarkt befindet sich im Ausnahmezustand. Seit massiven chinesischen Exportbeschränkungen, die den asiatischen Exportfluss um fast 97 Prozent einbrechen ließen, suchen westliche Regierungen händeringend nach sicheren Versorgungsquellen für das strategisch essenzielle Hightech- und Rüstungsmetall. Genau in diese gewaltige Angebotslücke will Antimony Resources (CSE ATMY / WKN A414DM) mit seinem Bald-Hill-Projekt in der kanadischen Provinz New Brunswick stoßen.

Geologische Ausnahmegehalte im Fokus westlicher Rohstoffpolitik

Die Abhängigkeit des Westens ist eklatant: China kontrolliert weiterhin bis zu 90 Prozent der weltweiten Raffineriekapazitäten. Die Folge dieses Monopols war eine beispiellose Preisrallye, bei der sich Antimon in Europa seit 2023 massiv verteuerte und Spotpreise von bis zu 60.000 US-Dollar je Tonne aufrief. Um gegenzusteuern, mobilisieren die USA und Kanada mittlerweile milliardenschwere Förder- und Steuerprogramme. Vor diesem Hintergrund profitiert Bald Hill nicht nur von seiner geopolitisch sicheren Lage unweit eines Tiefwasserhafens, sondern vor allem von seiner Geologie.

Denn mit durchschnittlichen Antimongehalten von drei bis vier Prozent hebt sich das Projekt deutlich von globalen Vergleichswerten ab, die oft unter einem Prozent liegen. Einzelne Spitzenwerte von bis zu 44,2 Prozent auf Bald Hill untermauern dieses enorme Potenzial. Dieser signifikante Unterschied bedeutet in der Praxis, dass für dieselbe Metallausbeute wesentlich weniger Gestein abgebaut und verarbeitet werden muss, was sich äußerst positiv auf die potenziellen Margen auswirkt.

Erfahrenes Management treibt Streicherweiterung voran

Die laufenden Bohrprogramme belegen eine kontinuierliche, zügige Erweiterung der Lagerstätte. Durch die Entdeckung der Central Zone, die nahtlos an die Hauptzone anschließt, erstreckt sich die nachgewiesene Mineralisierung mittlerweile über mehr als einen Kilometer Streichlänge und bleibt in alle Richtungen sowie in der Tiefe offen. Aktuell treiben drei Bohrgeräte das Projekt voran. Die seit April 2025 gebohrten 25.000 Meter sollen direkt in die anstehende erste Ressourcenschätzung im vierten Quartal 2026 einfließen. Zusätzliche wirtschaftliche Fantasie erhält Bald Hill durch begleitende Goldfunde, die in einem künftigen Minenszenario als wertvolle Nebenproduktgutschrift dienen könnten.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für diese schnelle Projektentwicklung ist das Führungsteam: CEO Jim Atkinson leitete bereits die ehemals nahegelegene Lake-George-Mine – Nordamerikas letzte produzierende Antimonmine. Diese Expertise spiegelt sich auch in ersten metallurgischen Tests wider, die bereits ein hochreines Konzentrat von 65 Prozent Antimon ergaben. Mit einer soliden Kapitaldecke und dem anvisierten Genehmigungsantrag für Anfang 2027 bringt sich Antimony Resources nun in eine hervorragende Position, um ähnlich wie jüngst hochdotierte US-Projekte massiv von westlichen Lieferkettenprogrammen zu profitieren.

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