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McLaren Minerals schließt Bohrprogramm 2026 ab und bereitet Ressourcen-Update vor

McLaren Minerals schließt Bohrprogramm 2026 ab und bereitet Ressourcen-Update vor Posted on 13. Juli 2026

McLaren Minerals (WKN A40XP1 / AX MML) hat die diesjährige Bohrkampagne auf seinem Titanprojekt McLaren in Westaustralien abgeschlossen. Die Arbeiten bilden die erste Phase der bankfähigen Machbarkeitsstudie (Bankable Feasibility Study, BFS) und wurden nach Unternehmensangaben termingerecht sowie innerhalb des Budgets beendet. Die Ergebnisse sollen in eine Aktualisierung der Mineralressource einfließen und die Grundlage für eine erste Erzreserve schaffen.

McLaren Minerals erweitert Datengrundlage für Ressourcenschätzung

Im Rahmen des Programms brachte McLaren Minerals insgesamt 663 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 11.568 Metern nieder. Damit wurden sämtliche geplanten Bohransatzpunkte realisiert, obwohl lediglich 86 % der ursprünglich vorgesehenen Bohrmeter erforderlich waren. Der Schwerpunkt lag mit 9.534 Metern auf Ressourcenerweiterungs- und Infill-Bohrungen. Ergänzt wurde das Programm durch Bohrungen entlang der südwestlichen Streichenerweiterung, zusätzliche Arbeiten im südöstlichen Erweiterungsbereich, Variographie-Bohrungen sowie erste Tests eines östlichen Zielgebiets. Die durchschnittliche Tagesleistung lag bei 160 Bohrmetern.

Nach ersten Beobachtungen wurde südöstlich der Hauptlagerstätte zusätzliche Mineralisierung identifiziert. Gleichzeitig bestätigten die Bohrungen eine durchgehende Mineralisierung entlang der südwestlichen Streichrichtung. Eine veränderte Bohrorientierung verbesserte zudem das geologische Verständnis der mineralisierten Sedimente und der Lagerstättenstruktur.

Weitere Laborergebnisse und JORC-Ressourcenupdate als nächste Schritte

Das Infill-Programm umfasste 528 Bohrungen in einem Raster von 150 x 150 Metern. Parallel wurden metallurgische Großproben entnommen, die für weitere Aufbereitungstests vorgesehen sind. Zusätzliche Variographie-Bohrungen an den nördlichen und südlichen Grenzen des Bohrgebiets sollen die Kontinuität der Mineralisierung genauer bestimmen.

Die Erweiterungsbohrungen im Südwesten und Südosten umfassten 75 Bohrlöcher. Dabei wurden mineralisierte Sedimente mit Mächtigkeiten von bis zu 24 Metern angetroffen, die nach Angaben des Unternehmens eine gute Kontinuität aufweisen. Im östlichen Zielgebiet wurden weitere 20 Bohrungen niedergebracht, um das regionale geologische Modell zu verfeinern. Die bisherigen Erkenntnisse bestätigen den erwarteten Verlauf der Sedimentabfolge, während ausstehende Laborergebnisse zusätzliche Hinweise auf das Potenzial der westlich gelegenen Sedimente liefern sollen.

Als nächste Schritte plant McLaren Minerals die Auswertung der eingehenden Analyseergebnisse, die geologische Überarbeitung der Lagerstätte sowie die Erstellung einer aktualisierten Mineralressource nach JORC-Standard. Darüber hinaus sollen mineralogische und metallurgische Untersuchungen fortgesetzt werden. Das Unternehmen entwickelt das McLaren-Titanprojekt im westlichen Eucla-Becken in Westaustralien und hält zudem das zirkonreiche Barossa-Projekt im östlichen Eucla-Becken in Südaustralien.

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