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Handwerkskammertag Brandenburg zur Vorstellung des Koalitionsvertrages von SPD und CDU

Handwerkskammertag Brandenburg zur Vorstellung des Koalitionsvertrages von SPD und CDU Posted on 4. März 2026

Der Handwerkskammertag begrüßt die heute in Potsdam erfolgte Vorstellung des Koalitionsvertrags von SPD und CDU. Nach den politischen Turbulenzen der vergangenen Wochen erwartet das Handwerk nun klare und entschlossene Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Herausforderungen Brandenburgs nachhaltig anzugehen.

Robert Wüst, Präsident des Handwerkskammertages Brandenburg, erklärte: „Es ist gut, dass SPD und CDU ihren Koalitionsvertrag zügig vorgelegt haben. Unsere Betriebe brauchen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage Planungssicherheit und klare politische Leitplanken.

Die im Koalitionsvertrag verankerte Stärkung der Meisterausbildung ist ein wichtiges Signal für das brandenburgische Handwerk. Der Meisterabschluss ist die zentrale Qualifikation, die Qualität sichert, Innovation ermöglicht und die Grundlage für Ausbildung und Betriebsnachfolge bildet. Der angekündigte Meisterbonus und die Weiterentwicklung der Meistergründungsprämie schaffen dringend notwendige zusätzliche Anreize für den Schritt in die Selbstständigkeit. In einer Zeit, in der tausende Betriebe in Brandenburg vor einem Generationswechsel stehen, ist das ein entscheidender Beitrag zur Sicherung unserer wirtschaftlichen Basis. Von dem angekündigten „Gründungsturbo“ erwarten wir weitere wichtige Impulse.

Mit der langfristigen Sicherung der Förderung der Ausbildungslehrgänge und Ausstattungen in den Bildungsstätten des Handwerks werden die Qualität der Berufsausbildung gestärkt und Ausbildungsbetriebe gleichzeitig finanziell entlastet. Auch die Wiedereinführung eines Azubitickets und der Ausbau beim Azubi-Wohnen sind längst überfällige Schritte, die die duale Ausbildung spürbar stärken. Gerade in einem Flächenland wie Brandenburg sind die Bezahlbarkeit bei Mobilität und Wohnen entscheidende Faktoren bei der Ausbildung junger Menschen.

Schon im letzten Koalitionsvertrag wurde Unterstützung für das Handwerk angekündigt – etwa bei Energiekosten, Fachkräftesicherung und Bürokratieabbau. Diese Themen bleiben weiterhin dringend. Entscheidend ist nun, dass die neue Landesregierung ihre Vorhaben konsequent umsetzt und die angekündigten Maßnahmen nicht durch neue Belastungen konterkariert werden. Dabei gilt es insbesondere, die erreichten Entlastungen im Vergabewesen nicht durch neue bürokratische Hürden wieder zu entkräften.

Das Handwerk steht bereit, sich konstruktiv in den Dialog mit der neuen Landesregierung einzubringen. Konkrete Vorschläge für ein Aktionsprogramm Handwerk liegen vor. Brandenburg braucht ein starkes, innovatives und zukunftsfähiges Handwerk.“

Über den Handwerkskammertag Land Brandenburg

Der Handwerkskammertag Brandenburg ist ein Zusammenschluss der Handwerkskammern Cottbus, Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg und Potsdam. Er vertritt die Interessen von über 37.000 Handwerksbetrieben und ihren mehr rund 154.000 Beschäftigten, die jährlich einen Umsatz von knapp 18,4 Milliarden Euro erwirtschaften.

Der Handwerkskammertag setzt sich für die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Handwerksbranche im Land Brandenburg ein und bündelt die Kräfte und Gemeinsamkeiten des Handwerks.

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